Balve.

Bau-Panne: Stadt sagt Entschuldigung

Ein Bohrloch auf dem Gehsteig vor Spielwaren Grewe war nicht mit dem Grundstückseigentürmer abgestimmt.

Ein Bohrloch auf dem Gehsteig vor Spielwaren Grewe war nicht mit dem Grundstückseigentürmer abgestimmt.

Foto: Jürgen Overkott

Balve.   Ein Bohrloch auf dem Gehweg der Dreikönigsgasse in der Einmündung zur Garbecker Straße hat für Verstimmung bei den Anwohnern gesorgt. Die Stadt hatte die Bohrung ohne Genehmigung des Eigentümers vorgenommen. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe, entschuldigte sich auf WP-Anfrage am Mittwoch für die Panne. Die fehlende Abstimmung sei ein „Versäumnis“.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Ein Bohrloch auf dem Gehweg der Dreikönigsgasse in der Einmündung zur Garbecker Straße hat für Verstimmung bei den Anwohnern gesorgt. Die Stadt hatte die Bohrung ohne Genehmigung des Eigentümers vorgenommen. Der Allgemeine Vertreter des Bürgermeisters, Michael Bathe, entschuldigte sich auf WP-Anfrage am Mittwoch für die Panne. Die fehlende Abstimmung sei ein „Versäumnis“.

Derweil verzögern sich die Arbeiten für die Neugestaltung der nur 150 Meter langen Innenstadtstraße. Im Bau-Ausschuss hatte Hartmut Scharf vom Bauamt der Stadt am Dienstagabend angekündigt, dass alle Versorgungsleitungen in der Straße tiefer gelegt werden müssen. Die Arbeiten seien „umfangreich“. Die Maßnahme beginne in der ersten Aprilwoche.

Scharf zufolge war die tatsächliche Position der Leitungen nicht bekannt. Früher sei keine Digital-Technik eingesetzt worden, um die Lage von Rohren genau zu bestimmen. Das sei inzwischen Standard.

367.000 Stimmen gegen Beitrag

Die Erneuerung der Dreikönigsgasse ist unvermeidlich. Sie erinnert an Rüttelpisten bei nordfranzösischen Radrennen. Für Unverständnis bei Anwohnern sorgen die hohen Kosten. Die Dreikönigsgasse wird nicht einfach nur erneuert – sie wird im Zug der Innenstadterneuerung auch aufgehübscht. Die Maßnahme kostet 430.000 Euro. 80 Prozent der Kosten müssen die Anlieger tragen.

Der Bund der Steuerzahler läuft gegen den Straßenbaubeitrag in NRW von Anliegern mit einer Volksinitiative Sturm. Bis Montag hatte der Verband 367.000 Stimmen gesammelt.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben