Oktoberfest

Bayern-Atmosphäre auf dem Höhlen-Vorplatz

Die 10 Monate alte Ida (links) und die vierjährige Pia (rechts) zusammen mit ihren Großeltern auf dem Oktoberfest vor der Balver Höhle.

Die 10 Monate alte Ida (links) und die vierjährige Pia (rechts) zusammen mit ihren Großeltern auf dem Oktoberfest vor der Balver Höhle.

Foto: David Fintrilakis

Balve.   Das ging mächtig rund. Auch Balver wissen, wie man Oktoberfeste zünftig feiert.

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Der Vorplatz der Balver Höhle wurde in diesem Jahr zu einem bayerischen Oktoberfest. Das bayerische Ambiente ist dabei nicht die einzige Motivation, am Fest teilzunehmen.

In München ist das Oktoberfest bereits seit dem 7. Oktober Geschichte. Nicht so in Balve, denn die 2. Kompanie der Schützenbruderschaft St. Sebastian Balve veranstaltete am Samstag ein Oktoberfest „Balver Art“. Vieles erinnerte dabei an das bayerische Original, das seit 1810 anlässlich der Hochzeit von Kronprinz Ludwig und Prinzessin Therese veranstaltet wird. Schon zu Beginn um 16 Uhr war der Festplatz gut gefüllt, was vermutlich auch an der Happy Hour lag, die gleich bis 17 Uhr für günstige Getränkepreise sorgte. Schon von der Straße aus war bayerische Blasmusik zu hören, dargeboten von der Egerländer Besetzung des Musikvereins Balve.

Alles in Weiß-Blau

Auf dem Vorplatz der Balver Höhle war die Blasmusik allerdings nicht das Einzige, was an Bayern erinnerte. Weiß-Blaue Ballons, sowie Tischdecken in derselben Farbkombination sorgten für das passende Ambiente. Und nicht zuletzt trugen die Balverinnen und Balver bayerische Trachten. In Dirndl und Lederhosen gekleidet, ließen sie sich Weißwurst und Brezn schmecken. Für die kleine Gäste gab es eine Hüpfburg und Kinderschminken. Baumsägen und Nagelbalken wurden für die Erwachsenen angeboten, um das Konzept komplett zu machen.

Zu den Gästen gehörte auch Carina Cordes-Niehoff, die eigentlich nur zu Hause Oktoberfest feiert. „Ich mache das nur vor Ort“, sagt sie. Das Thema Bayern bzw. Oktoberfest ist für sie dabei aber nicht der wichtigste Grund, an solchen Festen teilzunehmen. „Besonders gefällt mir das gemütliche Beisammensein. Das muss nicht unbedingt bayerisch sein. Aber ich muss natürlich sagen, dass das hier schon sehr gut dekoriert wurde“, lobt sie.

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