PASTORALVERBUND

Bei Vikar Tobias Kienes Abschied in Balve wird viel gelacht

Gerührt: Vikar Tobais Kiene (links)

Gerührt: Vikar Tobais Kiene (links)

Foto: Sven Paul / WP

Balve.  Launige Worte, treffende Bilder, Humor und Wehmut: Vikar Tobias Kiene wurde am Freitagabend vom Pastoralverbund Balve-Hönnetal verabschiedet.

Der Abschied von Vikar Tobias Kiene war sehr emotional: Es wurde viel gelacht. Zugleich lag aber am Freitagabend sowohl bei der Messe in der St.-Blasius-Kirche und in der Aula der nahen Grundschule ein Hauch von Wehmut in der Luft. Schließlich geht mit Vikar Kiene ein beliebter Geistlicher.

Rund 70 Gäste kamen zu seinem Abschied. Schützen aus dem Stadtgebiet waren dabei, vor allem aber aus Garbeck und Küntrop. Außerdem waren die Malteser vertreten und nicht zuletzt Kfd-Damen aus Mellen, ihre Verbandsfahnen inklusive.

Die Messe zelebrierte Vikar Kiene, an seiner Seite sämtliche Geistliche aus dem Pastoralverbund Balve-Hönnetal. Vikar Kiene hielt auch die Predigt über einen Satz aus dem Johannes-Evangelium: „Folge mir nach“. Damit hörte er so auf, wie er vor vier Jahren im oberen Hönnetal begonnen hatte.

Musikalisch wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor gestaltet. Chorleiter Maximilian Wolf war zugleich auch der Organist. Die beiden Aufgaben verlangten von ihm sportlichen Einsatz. Für gespitzte Ohren sorgte der Lied-Vortrag einer kleinen Sängergruppe. Sie hatten sich den Hit „Raise Me Up“ (Richte mich auf) vorgenommen.

Für viele Lacher sorgte ein Dia-Vortrag. Pfarrer Andreas Schulte hatte, gemeinsam mit Messdienern, Fotos aus Vikar Kienes Amtszeit im Pastoralverbund zusammengestellt. Dabei offenbarte sich, dass Vikar Kiene ein besonderes Talent für Segnungen hat.

In der Grundschule würdigte Kirchenvorstand Ludger Terbrüggen die Arbeit von Vikar Kiene. Auch Balves Schützen-Chef Christoph „Keksi“ Rapp widmete dem scheidenden Geistlichen ein paar launige Worte.

Dankbar für Begegnungen

Vikar Kiene selbst verzichtete auf eine Rede. Als er vor Wochen seinen Wechsel nach Brilon bekannt gab, sagte er: „Schon jetzt schaue ich dankbar auf die über vier Jahre hier im Pastoralverbund Balve-Hönnetal zurück, auf die Menschen, denen ich begegnen durfte, und auf die Erfahrungen, die ich als Priester in diesem Pastoralverbund sammeln durfte. Nun freue ich mich ebenso auf meine neue Aufgabe.“

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