NAHVERKEHR

Binolens Eisenbahnfreunde restaurieren besondere Schranke

Eisenbahnfreunde haben eine ganz besondere Schranke restauriert.     

Eisenbahnfreunde haben eine ganz besondere Schranke restauriert.     

Foto: Johannes Schmoll/Eisenbahnfreunde Hönnetal

Binolen.  Ein ganz besonderes Stück Verkehrsgeschichte haben die Eisenbahnfreunde Hönnetal restauriert. Es kommt aus der Region.

Die Eisenbahnfreunde Hönnetal haben ein weiteres Stück Eisenbahngeschichte des Hönnetals restauriert. Das teilte Vereinssprecher Johannes Schmoll der „Westfalenpost“ am Donnerstag mit.

Es handelt sich demnach um eine mechanische Schrankenanlage, wie sie teilweise in Deutschland noch immer zu finden ist – wenn auch mittlerweile mit einem veränderten Aussehen. Aber diese mechanische Schranke sei „schon etwas außergewöhnlich“.

Sie war bis 1994 am Bahnübergang Fischkuhle in Lendringsen eingebaut. Und dieser Bahnübergang ist in Deutschland eine Besonderheit, trennt er bei geschlossener Schranke einen kompletten Stadtteil vom Rest der Welt ab, wie es hieß.

Bis 1994 war der Bahnübergang mit so genannten Vollschranken ausgestattet, die den Bahnübergang komplett absperrten. Heute – mit Halbschranken – ist ein Umfahren theoretisch möglich, aber natürlich nur mit Genehmigung.

Ein Stück Eisenbahngeschichte bewahrt

In mühevoller Kleinarbeit wurde die Schranke komplett auseinandergebaut, gereinigt, lackiert und wieder zusammengesetzt. Jetzt ist sie sogar wieder funktionstüchtig, trennt aber jetzt nur noch den Spielplatz auf dem Bahnhofsgelände in Binolen vom Bereich der ehemaligen Ladestraße ab. Schmolls Fazit: „Zusammen mit dem ehemaligen Einfahrsignal des Bahnhofs Lendringsen, das 2020 restauriert werden soll, ist also ein weiteres Stück Eisenbahngeschichte der Hönnetalbahn erhalten geblieben.“

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