FERIEN-WORKSHOPS

Damit begeistern kleine Balver Künstler die Großen

Schulzentrum wird zur Manege.

Schulzentrum wird zur Manege.

Foto: Fabian Paffendorf / wp

Balve.  Stars in der Manege. Und sie noch jung. Die Stimmung im Schulzentrum war top, als kleine Künstler nach Ferien-Workshops groß aufdrehten.

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Es wurde gebastelt, gemalt, gefilmt, geprobt. Am Freitag ging die erste Woche des großen Balver Ferienprogramms für Kinder zu Ende. Die Ergebnisse der Workshops wurden Eltern und Geschwistern im Schulzentrum Krumpaul präsentiert. Das Haus war voll.

Kreative Köpfe, fiese Schurken, mobbende Prinzessinnen sowie waghalsige Artisten – beim Balver Ferienprogramm kommt zusammen, was sonst kaum miteinander harmonieren würde. Auch bei der dritten Auflage des erfolgreichen Projekts des Jugendzentrums mit der Offenen Ganztagsschule (OGS) in Kooperation mit dem bundesweiten Förderprojekt „Kultur macht stark“ geht’s wieder kunterbunt und mit viel Spaß zur Sache.

Was die Kinder im Alter zwischen sechs und 16 Jahren in der ersten Woche in zahlreichen Workshops gelernt und mit Unterstützung des Teams des Verbundes „Zirkus macht stark“ selbst gestaltet hatten, wurde am Freitag bei einer mehrstündigen Präsentation in den Räumen des Schulzentrums vorgestellt.

Den Auftakt des prall gefüllten Programms bildete die Vorführung der beiden Kurzfilme, die die Kinder von der Idee bis hin zum finalen Schnitt gestaltet hatten. Die beiden Dreiminüter, die da vom Projektor auf die Leinwand geworfen wurden, entpuppten sich als Thriller reinsten Wassers. Im ersten Kintopp-Happen drehte sich das Geschehen um einen rabiaten Bankräuber, der zwar die lebensgefährlichen Laser-Strahlen auf dem Weg zum Tresor mit Bravour zu umgehen weiß, aber final dann doch von stahlharten Cops zur Strecke gebracht wird. Noch eine Schippe drauf in Sachen Nervenkitzel legte Film Nummer 2, der sich unter dem gewagten Titel „Liebe auf den ersten Mord“ präsentierte. Im Krimi, den sich David, Joana, Henry, Nick und Enya ausgedacht hatten und darin die Hauptrollen mimten, ging es um ein Liebespaar, das einen Klassenkameraden im Schulkeller erschießt, aber durch einen gewieften Detektiv überführt wird.

Witzige Vorstellung begeistert

Ebenso Ideenreich, aber komplett friedlich kamen die Bastelarbeiten des Kreativ-Workshops daher. Traumfänger, bunte Bilder und mehr zeigten die Kinder.

Zur Präsentation des Kunstworkshops zeigte sich Christian Wulf, Leiter des Balver Jugendzentrums, als Freibeuter, der eine maritime Landschaft aus von den Kindern gemalten Bildern enthüllte. „Eine Vielzahl von Skizzen wurden von den Workshop-Kindern angefertigt, bevor es daran ging, die endgültigen Motive auf die kleinformatigen Rahmen zu pinseln“, so Wulf.

In der Sporthalle gab es im Anschluss an die ersten Präsentationen dann das Theaterstück „Prinzessin Popelkopf“ zu erleben, das Schauspielerin Freya Müller zusammen mit 16 Kindern eingeübt hatte. Die Besonderheit des kleinen Schauspiels: Text und Spiel waren in zwei Einzelgruppen geprobt worden, die bei der Aufführung erstmals zusammen agierten. Obschon eine kleine Darstellerin einer großen Rolle wegen Krankheit ausgefallen war, sorgte die witzige Vorstellung für Begeisterung beim Publikum.

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