FÖRDERGELD

Darum kann Balve Haus Mines aufmöbeln

Balves Landtagsabgeordneter Marco Voge (CDU; hier im Balver Rathaus) hat für Mittel der Städtebauförderung von EU, Bund und Land gekämpft.

Balves Landtagsabgeordneter Marco Voge (CDU; hier im Balver Rathaus) hat für Mittel der Städtebauförderung von EU, Bund und Land gekämpft.

Foto: Jürgen Overkott / WP

Balve/Düsseldorf.  Warmer Geldregen. Balve erhält eine runde halbe Million Euro aus der Städtebauförderung von EU, Land und Bund. Wofür das Geld gebraucht wird.

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Eine runde halbe Million Euro erhält Balve aus dem Städtebau-Förderungsprogramm von EU, Bund und Land. Das teilte der heimische Landtagsabgeordnete Marco Voge am Dienstag in Düsseldorf mit.

Von den rund 466,5Millionen Euro aus der Städtebauförderung und dem Investitionspaket „SozialeIntegration im Quartier“ erhält Balve demnach noch in diesem Jahr rund 494.000 Euro.

Wofür das Geld gebraucht wird

Voge dazu: „Mit dem Fördergeld aus der Städtebauförderung unterstützt das Land Ideen und Maßnahmen zur zukunftsfesten Gestaltung unserer Heimat.“ Die Stadt Balve erhält demnach fast 500.000 Euro zum Erwerb und Umbau des denkmalgeschützten Haus Mines zur Begegnungsstätte. Das sei „ein wichtiger Schritt für die städtebauliche Umgestaltung im Ortskern“. Voge weiter: „Es freut mich sehr, dass mit den zur Verfügung gestellten Mittel des Landes, die Umsetzung nun erfolgen kann.“

Wer wofür zahlt

Hintergrund: An der Finanzierung der Städtebauförderung und des Investitionspaktes „SozialeIntegration im Quartier“ beteiligen sich die Europäische Union mit rund 78,7 Millionen Euro, der Bund mit rund 191 Millionen Euro, das Land Nordrhein-Westfalen mit 196,8 Millionen Euro. Die kommunalen Eigenanteile belaufen sich insgesamt auf rund 140 Millionen Euro. Damit können 302 Projekte mit zuwendungsfähigen Ausgaben in Höhe von insgesamt 606,5 Millionen Euro umgesetzt werden.

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