SPORTLERHEIM

Darum packten SuS Beckums Aktive tüchtig an

Frank Mösta und Sebastian Elandt, beide aktive Fußballer beim SuS Beckum, packen beim Abriss des Sportlerheims fleißig mit an.

Frank Mösta und Sebastian Elandt, beide aktive Fußballer beim SuS Beckum, packen beim Abriss des Sportlerheims fleißig mit an.

Foto: Sven Paul / WP

Beckum.  Der SuS Beckum hatte am Samstag volles Progamm. Die Wurstbude fiel. Jetzt kann das neue Multifunktionsgebäude kommen. Was geplant ist.

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Auf der Hinsel haben Sportler des SuS Beckum am Samstag tüchtig hingelangt. Die Wurstbude wurde abgerissen. Die Vereinsmitglieder sahen durchaus mit Wehmut, dass die Holzhütte fallen musste. In Kürze entsteht dort ein Multifunktionshaus. Es wird mit Mitteln des EU-Leaderprogramms gefördert. 35 Prozent der Kosten muss der Verein jedoch selbst aufbringen. Das Geld kommt unter anderem durch eine Crowdfunding-Aktion der Volksbank zusammen. Der Deal: Die Genossenschaftsbanker legen auf Kleinspenden ab fünf Euro eigenes Geld drauf.

Die treibenden Kräfte bei dem Projekt sind Stephan Dunker und Johannes Schulte von den Alten Herren sowie Vize Claudius Spelsberg. Sie haben dem Vorstand um Chef Markus Fälsch Ideen und Zeit zur Verfügung gestellt.

Hintergrund: Das Multifunktionsheim soll die Bier- und Bratwurstbude neben dem Kabinengebäude ersetzen. Der Holzbau stammt von 1969. Er war erkennbar in die Jahre gekommen. Er musste weg.

So wird das neue Gebäude genutzt

Und das neue Gebäude? Der heimische Architekt Kai vom Lehn hat einen Entwurf für ein massives 160-Quadratmeter-Häuschen erstellt. Es enthält einen 91 Quadratmeter großen Saal. Dazu kommen Küche mit Gastro-Standard und Toiletten. „Der Zugang ist behindertengerecht“, betont Stephan Dunker.

Im Multifunktionsheim sollen mehrere Generationen zusammenkommen, Einheimische, Neubürger und Zuwanderer, aber auch wandernde Touristen. „Unser Sportplatz liegt direkt an der Waldroute Sauerland.“ Der Verein netzwerkt bereits, um seine Pläne schnellstmöglich zu verwirklichen.

Stephan Dunker ist sich sicher, dass das neue Gebäude vor dem nächsten Winter steht. Das wäre ein Punktlandung. Nächstes wird der Verein 100.

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