LOURDES

Darum sind Balver Malteser von Lourdes-Besuch so bewegt

Zu der riesigen Pilgergruppe in Lourdes, Frankreich, gehören auch Malteser aus Balve.

Zu der riesigen Pilgergruppe in Lourdes, Frankreich, gehören auch Malteser aus Balve.

Foto: Frank Kaiser

Balve.   Eine Pilgerreise nach Lourdes in Frankreich: Für Balver Malteser ist das immer eine bewegende Reise. Was die Gläubigen so berührt.

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Eine muntere Pilgergruppe aus Balve um den Malteser Stadtbeauftragen Markus Ickler ist im französischen Wallfahrtsort Lourdes unterwegs gewesen. Zum Programm gehörte ein Besuch der Grotte, an der – wie es heißt – vor über 160 Jahren dem Bauernmädchen Bernadette Soubirous die Mutter Gottes erschien.

Beten, Singen, Messe feiern

Zusammen mit insgesamt über 900 Pilgerinnen und Pilgern aus dem gesamten Erzbistum Paderborn war die Gruppe vor Ort. Bei Temperaturen um die 15 Grad haben die Pilgerinnen und Pilger Tage im Gebet und mit gemeinsamem Singen verbracht. Es waren für sie auch Tage der inneren Einkehr, raus aus dem Alltag, eine Fahrt in die bevorstehende Karwoche und eine Vorbereitung auf die Geschehnisse vor Ostern.

„Selig ihr Armen, denn Euch gehört das Reich Gottes“ lautete der Leitspruch der diesjährigen Wallfahrt. Dieser Satz ist der sogenannten Feldrede im Lukas-Evangelium entnommen, die ungefähr der Bergpredigt Jesu im Matthäus-Evangelium entspricht. Im Marienwallfahrtsort Lourdes feierten sie am Palmsonntag mehrere Gottesdienste, insbesondere an der Grotte. Die internationale Messe am Palmsonntag bildete traditionell den Höhepunkt der Malteser Wallfahrt.

Insgesamt gehören 40 Menschen mit Behinderungen und schweren Krankheiten zur Pilgergruppe, die ohne Hilfe eine Reise nach Lourdes nicht antreten könnten.

Am Dienstag trat die Gruppe die Heimreise an. Am heutigen Mittwoch werden die Pilger in der Heimat zurückerwartet.

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