SCHULE DER ZUKUNFT

Darum will Grundschule Beckum grünes Klassenzimmer

Grundschule Beckum ist "Zukunft der Schule". Unterstützt wird sie vom Förderverein und vom Partnerschaftskomitee Beckum-Roussay.

Grundschule Beckum ist "Zukunft der Schule". Unterstützt wird sie vom Förderverein und vom Partnerschaftskomitee Beckum-Roussay.

Foto: jürgen overkott / WP

Beckum.  Nachhaltigkeit: Dieses Thema steht in der Grundschule Beckum ganz oben. Was Schule, Förderverein und Partnerschaftskomitee vorhaben.

Die Grundschule Beckum ist mit dem Zertifikat „Schule der Zukunft“ ausgezeichnet worden. Es wird vom Land NRW vergeben. Die Schule verpflichtet sich, vier Jahre lang Unterrichtsprojekte zu machen, die sich mit Nachhaltigkeit beschäftigen. Förderverein und Partnerschaftskomitee Beckum-Roussay finden das gut. Sie unterstützen die Arbeit von Schulleiterin Petra Köhler und ihrem Kollegium finanziell. So soll bald ein grünes Klassenzimmer angelegt werden.

Die Themen Umwelt und Natur sind in der Schule längst angekommen. Schulleiterin Köhler verweist etwa auf das erneuerte Wildbienenhotel auf dem Schulhof. Es stand in Zusammenarbeit mit dem Lendringser Naturschutzzentrum Arche Noah. Zudem auf dem Rasen vor Schule ein Hochbeet. Aktuell sprießen dort Pfefferminz und Kapuzinerkresse. Wer tätige Hilfe gebraucht, legen Eltern gern Hand an.

Die Schule arbeitet nicht nur mit Nadine Viertel vom Förderverein und Georg Wortmann vom Partnerschaftskomitee zusammen, das deutsch-französische Austausche organisiert. Die Schule kooperiert auch mit den Landwirten Hubert Sauer und Heiner Lürbke.

Kürzlich beschäftigen sich Drittklässler mit Getreide, wie Lehrerin Andrea Sprenger berichtete. Im Sachkundeunterricht ging es in ein Maisfeld.

Ansitzstange für Greifvögel

Bald lernen die Kinder, wie Bauern und Jäger zusammenarbeiten. Geplant ist die Errichtung einer Ansitzstange für Greifvögel. Die Hochsitze für die Jäger der Lüfte erleichtern Bussard & Co. das Erspähen von Beutetieren wie Mäuse.

Nachhaltigkeit bedeutet aber mehr als Ökologie, wie Rektorin Köhler betonte. Weitere Projekte drehen sich um Soziales, Wirtschaft und nicht zuletzt internationale Partnerschaft und fairen Handel.

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