OPEN-:AIR-BÜFFET

Darum wird „Faires Frühstück“ in Balve etwas teurer

Premiere gelungen: Bei der Premiere des „Fairen Frühstücks“ gab es großen Andrang – trotz der Einweihung des Integrationszentrums in Beckum.

Premiere gelungen: Bei der Premiere des „Fairen Frühstücks“ gab es großen Andrang – trotz der Einweihung des Integrationszentrums in Beckum.

Foto: Jürgen Overkott / WP

Balve.  „Faires Frühstück“, die Zweite. Die Premiere im Vorjahr gelang. Jetzt steht eine Wiederholung bevor – bei leicht gestiegenen Preisen.

Petrus muss ein Freund der Balver Dritte-Welt-Gruppe sein. So viel steht fest. Im Vorjahr spendierte der Heilige, dem der Volksmund die Zuständigkeit fürs Wetter zuschreibt, den Organisatoren des ersten „Fairen Frühstück“ auf dem Kirchplatz vor der Pfarrkirche St. Blasius Sonne satt – und Sommerwärme. Die Beteiligung im Vorjahr ließ sich sehen, ob just am selben Tag das Integrationszentrum in Beckum eingeweiht wurde. Das Publikumsecho rief nach Wiederholung. Jetzt steht sie an – am Samstag, 31. August, 9 Uhr, erneut vor der Kirche.

Dahinter stehen kluge Köpfe. „Unsere Gruppe besteht aus fünf Leuten“, sagte Otmar Hermanns bei einem Redaktionsbesuch. „Dazu kommen weitere Helfen von der Kolpingsfamilie und vom Verein Hönnetal im Wandel. Insgesamt sind wir wohl zwölf.“

Das „Faire Frühstück“ besteht aus einem großen Büffet, das im vergangenen Jahr vor der St.-Sebastian-Klause der Balver Schützenbruderschaft aufgebaut war.

Bescheidenes Plus angepeilt

Dazu kommen Stände. Dort wird das Standard-Sortiment der Dritte-Welt-Gruppe angeboten. „Wir haben Schokolade“, erklärte Otmar Hermanns. Dabei freute er sich sichtbar, dass die Hitzewelle der vergangenen Wochen wohl vorbei ist. Damals kam es vorrübergehend zu Lieferschwerigkeiten bei Schokolade. Die süße Ware konnte vielfach nicht ausreichend nicht gekühlt werden. Dazu kommen Trockenfrüchte, Kaffee und Tee, aber auch Honig und Süßwaren, fair gehandelter Wein nicht zu vergessen.

Pro Person werden sieben Euro fürs „Faire Frühstück“ fällig – und damit zwei Euro mehr als im vergangenen Jahr. Das hat seinen Grund. „Im Vorjahr waren wir zu billig“, stellte Otmar Hermanns selbstkritisch fest, „wir waren gerade mal kostendeckend.“ Zugleich betont er, dass die Dritte-Welt-Gruppe auch diesmal keine großen Gewinne erwirtschaften will. Es geht ihr um ein bescheidenes Plus.

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