BAUSTELLEN-CHAOS

Doppelstreifen vor Balves Campus immer noch da

Doppel hält nicht immer besser: Doppllinie vorm Campus 

Doppel hält nicht immer besser: Doppllinie vorm Campus 

Foto: Jürgen Overkott / WP

Balve. Die Pannen-Serie auf Balver Baustellen will kein Ende nehmen. Sicher, die B-229-Wegweiser nach Langenholthausen und, in Gegenrichtung, nach Balve sind endlich wieder auf normale Verkehrsverhältnisse umgestellt. Und die Leitplanke an der Kurve mit der steilen Kante zwischen Salzlager und Aral-Tankstelle ist auch endlich aufgestellt. Aber die widersinnige Doppellinie vor dem Gesundheitscampus ist immer noch nicht entfernt. Dabei hatte Straßen-NRW-Sprecher Andreas Berg genau das am vorigen Mittwoch versprochen.

Die Doppellinie verbietet Verkehrsteilnehmern vom Campus in Richtung Stadt abzubiegen und umgekehrt vom Parkplatz am Altenheim St. Johannes in Richtung Langenholthausen. Es bleibt zu hoffen, dass die Ordnungshüter nicht so genau hinsehen, bis der Schildbürgerstreich korrigiert ist.

Keine Entschädigung

Es wäre zu wünschen, dass er der Schlusspunkt einer unrühmlichen Serie von Fehlleistungen auf Balver Straßen-Baustellen ist.

Bedrückend bleibt die Erkenntnis, dass immer wieder öffentlich – erstens – eine bessere Abstimmung der Bau-Beteiligten und – zweitens – eine bessere Information der unmittelbar Betroffenen und der Öffentlichkeit gefordert wurde. Allein, die Wünsche stießen offenkundig auf taube Ohren.

Dabei bleiben derlei Pannen keineswegs folgenlos. Übermäßig lange Wartezeiten vor Baustellen-Ampeln sind Balvern noch in bester Erinnerung – und übermäßig lange Umwege. Dazu kommt, dass Gewerbetreibende unter der Posse mit dem Titel „Pleiten, Pech und Pannen“ litten. Der „Happy Einkaufstag“ schrammte knapp am Flop vorbei. Härter noch traf es Autohaus Bichmann und Aral-Tankstelle.

Für den Handel zählt bei Bauarbeiten jeder Tag. Denn die öffentliche Hand muss keine Entschädigung leisten.

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