Gastronomie

„Drostenkeller“ in Balve öffnet nächste Woche wieder

Katharina Hohmann öffnet in wenigen Tagen den „Drostenkeller".

Katharina Hohmann öffnet in wenigen Tagen den „Drostenkeller".

Foto: Corinna Schutzeichel / WP

Balve.  Lange Zeit war der „Drostenkeller“ geschlossen. Nächste Woche Mittwoch öffnet die neue Pächterin Katharina Hohmann die Balver Gaststätte.

Die Mischung von Rustikalem und Modernem ist gelungen: In wenigen Tagen öffnet die neue Pächterin Katharina Hohmann den frisch sanierten „Drostenkeller“. Derzeit laufen die letzten Vorbereitungen für den Start des Gastronomie-Betriebs am Mittwoch, 9. Oktober.

Bislang hat Katharina Hohmann immer als Angestellte gearbeitet, in den vergangenen dreieinhalb Jahren hat sie den Partyservice auf „Hof Drepper“ geleitet. Schon lange hatte die gelernte Küchenmeisterin nach einer Möglichkeit gesucht, sich in der Gastronomie selbstständig zu machen, doch lange Zeit vergeblich. Als sie den „Drostenkeller“ in Balve betrat, „wusste ich, dass das passt“, blickt die 34-Jährige, die aus Menden kommt, zurück.

Eigentümer hat viel investiert

Im Vorfeld der Eröffnung wurden die Räumlichkeiten von Eigentümer Matthias Camminady grundsaniert: „Das einzige, was geblieben ist, ist die Theke“, sagt Katharina Hohmann. „Boden, Heizung, WC – alles neu.“ An den Wänden blieben die alten Bilder erhalten, die mit zum rustikalen Charme des Kellergewölbes beitragen.

Zwar steht die Theke an ihrem ursprünglichen Platz, doch wird es davor keine Sitzhocker mehr geben. Stattdessen sollen die Sitzgelegenheiten links vom Eingang wie eine Art Stammtisch-Bereich fungieren. Wichtig ist Katharina Hohmann, die in Fröndenberg aufgewachsen ist, dass auch Gäste, die sich auf ein Glas Bier im „Drostenkeller“ verabreden, herzlich willkommen sind: „Das haben viele falsch verstanden“, sagt sie. Das Bier könne eben nur nicht mehr an der Theke getrunken werden, sondern an einem der insgesamt 62 Sitzplätze.

Dass die nächsten Wochen und Monaten arbeitsreich sein werden, ist dem Küchenprofi Katharina Hohmann klar. In der Gastronomie arbeitet sie schließlich seit ihrer Ausbildung, hat früh gelernt, was 16-Stunden-Arbeitstage sind. Dass sie als Selbstständige nicht gerade kürzere Arbeitstage hat, weiß sie – und das schreckt sie nicht: „Ich mache das Ganze mit Leidenschaft, Arbeitswillen und Ehrgeiz.“ Einen anderen Beruf könne sie sich nicht vorstellen, „es macht mir einfach Spaß, Gerichte auszuprobieren“.

Im „Drostenkeller“ soll deutsche Küche serviert werden, sagt Katharina Hohmann, „aber natürlich wird es auch Pasta-Gerichte geben, Rumpsteaks und Wildgerichte“. Vor allem saisonal soll die Speisekarte sein.

Das Stammpersonal des „Drostenkellers“ steht fest. Die neue Chefin Katharina Hohmann selbst wird vor allem in der Küche arbeiten, „aber natürlich werde ich auch im Restaurant durchgehen und fragen, wie es den Gästen geschmeckt hat, wenn ich die Zeit habe“.

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben