Bernward Lösse

Ehemaliger Vorsitzender des Ortsausschusses Garbeck ausgezeichnet

Aus dem Ortsausschuss Garbeck gratulieren Alexander Schulte (links) und Gundhild Busche (rechts) dem langjährigen Vorsitzenden Bernward Lösse und zeichnen ihn mit der Dorfplakette aus. Ehefrau Adelheid Lösse erhält einen Blumenstrauß.

Foto: Alexander Bange

Aus dem Ortsausschuss Garbeck gratulieren Alexander Schulte (links) und Gundhild Busche (rechts) dem langjährigen Vorsitzenden Bernward Lösse und zeichnen ihn mit der Dorfplakette aus. Ehefrau Adelheid Lösse erhält einen Blumenstrauß. Foto: Alexander Bange

Garbeck.   Alexander Schulte verleiht langjährigem Vorsitzenden Bernward Lösse die Dorfplakette und verschlägt ihm die Sprache.

Ihm fehlen selten die Worte. Nachdem ihm Alexander Schulte, Vorsitzender des Ortsausschusses Garbeck, die Dorfplakette verliehen hatte (wir berichteten aktuell im Internet), fand Bernward Lösse aber doch den Weg zum Mikrofon und sagte: „Ein bisschen hat es mir die Sprache verschlagen. Damit habe ich nicht gerechnet heute.“ Er habe sich nur darüber gewundert, warum die Familie so zahlreich beim Patronatsfest erschienen sei.

Bernward Lösse trat 1977 in die Freiwillige Feuerwehr ein. Mehr als 30 Jahre verrichtete der Unterbrandmeister ehrenamtlichen Dienst und ist nun in der Ehrenabteilung. „Weiterhin ist er immer ein guter Ansprechpartner und Helfer bei praktischen Einsätzen rund um die Kirche“, lobte Alexander Schulte in seiner Laudatio.

Ehrenbrudermeister

Lösse war 32 Jahre – davon neun Jahre als 2. und 15 Jahre als 1. Vorsitzender – in der Schützenbruderschaft Heilige Drei Könige aktiv. Dort ist er nun Ehrenbrudermeister. Außerdem war er 16 Jahre lang Vorsitzender des Ortsausschusses.

„Hinzu kommt die Außendarstellung seines Berufes, seiner Geschäftstätigkeit, die – unbestritten – unseren Ort weit über die Stadt- und Kreisgrenzen bekannt macht“, sagte Alexander Schulte.

Überraschung

Bernward Lösse bedankte sich beim Ortsausschuss. „Ich habe von nichts gewusst und bin von dieser Auszeichnung überrascht worden.“ Er habe immer gerne für das Dorf gearbeitet, „und ich fühle mich sehr wohl als Bürger dieser Gemeinde“. Auch an seine Zeit im Schützenvorstand erinnere er sich gerne.

„Kreis- oder Jubiläumsschützenfest konnten nur deshalb gelingen, weil die gesamte Mannschaft so tatkräftig dabei war. Das zeigt: Wenn wir alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir sehr viel erreichen.“

Rück- und Ausblick

Sehr viel soll in Garbeck, Höveringhausen, Frühlinghausen und Leveringhausen noch erreicht werden, und deshalb blickte Ortsvorsteher Christoph Haarmann nach vorne. „Die Straßenbauarbeiten an der Märkischen Straße bis zum Kump wurden 2017 fertig gestellt. Der Straßenausbau Am Sonnenhang ist weit fortgeschritten und wird auch bald fertig sein. Gleiches gilt für die Kanalbauarbeiten Königstraße / Im Brauke“, berichtete Haarmann.

Mächtig geärgert hat ihn im Vorjahr der Container im Industriegebiet. Haarmann: „Was dort abgeht, geht gar nicht. Dort sieht es meistens aus wie Sau, weil einige meinen, sie können machen, was sie wollen.“

Hohe Kosten

Neben die Container würde Sperrmüll abgestellt, Farbe und Lacke, selbst Bauschutt. „Ich bitte Euch: Wenn Ihr jemanden seht, der dort verbotene Materialien ablegt, meldet Euch direkt bei mir oder der Stadt. Denn durch diese Leute entstehen hohe Kosten, die dann die Allgemeinheit tragen muss.“

Lob gab es vom Ortsvorsteher für das Familienzentrum und die Grundschule. „Aber auch der Kindergarten Kinderreich ist wieder aus den Schlagzeilen geraten und wird in ruhigere Fahrwasser geführt“, sagte Christoph Haarmann.

Neue Dorfmitte iim Jahr 2019

Er informierte auch über die neue Dorfmitte in Garbeck. „Zurzeit wird der neue Plan erstellt, und ich hoffe, dass die Fördermittel bald beantragt werden können.“ Dann soll es auch eine weitere öffentliche Informationsveranstaltung geben. Haarmann: „Der Baubeginn ist für 2019 geplant und ich hoffe, dass es dann auch dazu kommt.“

Zur Straße zwischen Leveringhausen und Elfenforen teilte Christoph Haarmann mit, dass das alte Verkehrsgutachten aktuell überarbeitet und ein neues der Bezirksregierung vorgelegt werden soll.

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