EISBORN JECK

Eisborns Kfd-Damen verwandeln Halle in Malle

Party! Die Organisatorinnen des Kfd-Karnevals in Eisborn sind schon jetzt gut drauf.

Party! Die Organisatorinnen des Kfd-Karnevals in Eisborn sind schon jetzt gut drauf.

Foto: Peter Müller

Eisborn.   Partystimmung in Eisborn: Das verspricht das Motto der Saalkarnevals der örtlichen Kfd. Die WP durfte buchstäblich hinter die Kulissen sehen.

Nur noch wenige Tage sind es, bis in der Eisborner Schützenhalle der Frauenkarneval die Welt auf den Kopf stellt. Plakate gibt es schon, über 120 Gästinnen haben sich schon für die Party von Frauen für Frauen unter dem Motto „Malle in der Halle“ angemeldet. Die WP durfte buchstäblich hinter die Kulissen sehen.

Am Donnerstagabend ist es bei der Kassiererin der katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (Kfd), Julia Michael, angenehm warm. Im Kaminofen knackt und knistert es. Nach und nach treffen die weiteren Vorstandsfrauen ein. Die Schriftführerinnen Tanja Danne und Rita Schulz, Kassiererin Stefanie Timmermann und die Kfd-Vorsitzende Marie-Theres Schulte wollen in den Endspurt der Vorbereitungen für die Karnevalsfeier in der Schützenhalle gehen.

„Jetzt kommt die finale Planung“, so Tanja Danne. Marie-Theres Schulte wirft eine große süße Tüte in die Runde. „Ein Geschenk von der Schwiegermutter“, bemerkt sie noch. Dann geht es gleich zur Sache. Der Ausdruck des Programms ist trotz intensiver Suche nur zur Hälfte da. Doch Gott sei Dank ist das Programm auf dem Handy gespeichert, und nach einer Runde Pralinés mit hochgeistiger Füllung geht es weiter. Auch Rauhaardackel Oskar gibt von Zeit zu Zeit seinen Kommentar, scheint aber vom Damenbesuch begeistert.

Minis und Maxis tanzen

Das Programm wird noch einmal durchgegangen. „Ab 14.30 Uhr geht es am Sonntag los, nach der Begrüßung gibt es erst einmal ein gemeinsames Kaffeetrinken“, erklärt Julia Michael. „Dazu muss aber ein eigenes Gedeck mitgebracht werden“, fügt Rita Schulz hinzu. Viele Helferinnen werden für Torten, Kuchen und Hausmacher Schnittchen sorgen. Sicher eine gute Idee nach dem obligatorischen Begrüßungsschnaps. „Dieser wird passend zum Motto der Party ausgewählt“, verspricht Stefanie Timmermann.

Zwei Kindergruppen, die Minis und die Maxis, werden tanzen. Greta Tillmann und Lisa Winiarski, 13 und 14 Jahre alt, haben die Auftritte mit den Kindern einstudiert.

Tolle Sketche gibt es auch. Jutta Giacuzzo und Margret Sprenger werden auftreten. „Auch die ‚Oldies‘ Agnes und Inge sind wieder dabei“, freut sich Marie-Theres Schulte, „die stehen bei uns schon bestimmt 50 Jahre auf der Bühne.“

Querbeet, der Frauenchor aus Eisborn, macht mit. Gelacht werden darf auch bei Eleonore Schlämmer. Sie ist die Schwester des Journalisten Horst Schlämmer, den Hape Kerkeling herzlich komisch erschaffen hat.

Die Liste der Mitwirkenden wird immer länger: Steffi Timmermann, Verena Scheven, Miriam Brinkschulte und auch Renate Droste werden auf der Bühne dem Affen Zucker geben.

Thomas Weber allein unter Frauen

Männer sind nur kurzzeitig zugelassen. Der Hofstaat der Schützenbruderschaft St. Antonius wird mit Königspaar Heike und Thomas Stock eine Tanzeinlage darbieten. Auch das Trommlerkorps Eisborn wird die Mitgliederinnen des Kfd und ihre Gästinnen beglücken. „Männer dürfen auftreten und uns bespaßen, dann können sie ruhig wieder verschwinden“, flachst Julia Michael mit Augenzwinkern. Nur Thomas Weber darf die ganze Zeit Musik machen und bleiben. Gästinnen kommen sogar aus Dortmund. „Die haben sich schon im vergangenen Jahr angemeldet.“

Am Ende berechnen die durchaus des Multitasking fähigen Damen noch ein Mal die Torten und Schnittchen. „Das muss reichen, hier darf man sich auch mal drei Stücke auf den eigenen Teller packen“, meint Julia Michael. Am Ende gibt es noch eine Kostüm-Anprobe – dann wird’s gemütlich.

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