PASTORALVERBUND BALVE-HÖNNETAL

Familienmesse in St. Blasius: Erwartungen übertroffen

Familiengottesdienst in Balve startet neu. Zum Auftakt fand die Aktion "Minibrot" statt.

Familiengottesdienst in Balve startet neu. Zum Auftakt fand die Aktion "Minibrot" statt.

Foto: Jörg Platte

Balve.  Der Pastoralverbund Balve-Hönnetal füllt den Familiengottesdienst mit neuem Leben. Wie war der Auftakt?

Wäre die St.-Blasius-Kirche ein Fußballstadion oder eine Konzertarena – sie wäre am Sonntag „ausverkauft“ gewesen. Pastor Christian Naton zeigte sich am Montag im Gespräch mit der „Westfalenpost“ sehr zufrieden mit der Resonanz, die der Neustart des Familiengottesdienstes gefunden hat: „Mehr Leute hätten in die Kirche gar nicht hinein gedurft.“

Vor allem Kommunionkinder kamen zur Messe. Zudem brachten Eltern aus dem Liturgiekreis ihren Nachwuchs mit. „Der Gottesdienst war ein Versuch“, stellte Pastor Naton fest, „und der hat geklappt.“ Was ihn besonders freute: Zu der Schar der Messbesucher gehörten deutlich mehr Mädchen und Jungen als gewohnt. Zum Vergleich: Zu einer gewöhnlichen Sonntagsmesse in Balve kommen zwischen 50 und 65 Gläubige.

Maxi Wolf mit begeisterndem Drive

Selbst für das in Corona-Zeiten schwierige Thema Gemeinde-Gesang fanden Pastor Naton und seine Mannschaft eine Lösung. „Wir haben das Leid ,Das Brot, das wir teilen’ mit Maske gesungen“, berichtete Pastor Naton, „und zum Abschluss sind wir nach draußen gegangen und haben auf dem Kirchplatz, im Freien, den Kommunion-Schlager gesungen: das Herzschlag-Lied.“ Im Freien wurden die von „Goldbäcker“ Charly Grote gespendeten Minibrote gesegnet und verteilt, begleitet von einem weiteren Lied. „Das Singen hat Jung und Alt noch einmal viel Power gegeben“, sagte Pastor Naton. Für musikalische Begleitung in der Kirche sorgte Organist Maxi Wolf – mit begeisterndem Drive.

Wie geht es weiter? Der Arbeitskreis Familiengottesdienst um Walburga Vermillion arbeitet an einem neuen Konzept.

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