Ferien-Aktion startet mit Spiel, Spaß, Sport

Ferienspaß der Landjugend Langenholthausen startete in der Düsterloh-Arena. Chefin Pia Theile hatte eine riesige Helferschar mobilisiert. Zu recht: Fast 40 Kinder kamen.

Ferienspaß der Landjugend Langenholthausen startete in der Düsterloh-Arena. Chefin Pia Theile hatte eine riesige Helferschar mobilisiert. Zu recht: Fast 40 Kinder kamen.

Foto: jürgen overkott / WP

Langenholthausen.  Spiel, Spaß, Spannung: Die Katholische Landjugend Langenholthausen startete ihre Ferien-Aktionswoche.

Vibrierende Vorfreude war mit Händen zu greifen, am Montagmorgen, Vorfreude auf eine Aktionswoche der Katholischen Landjugend Langenholthausen auf dem Düsterloh. Um elf ging’s los. Eine riesige Kinderschar startete mit Spiel, Spaß, Sport. Chef-Organisatorin Pia Theile zauberte das sicht- und hörbare Vergnügen der Mädchen und Jungen ein breites Lächeln ins Gesicht.

Die Landjugend musste in diesem Jahr dem Corona-Virus, wie so viele andere Vereine und Verbände auch, Tribut zollen. Das traditionelle Zeltlager fiel flach: „Die Übernachtungen war das Problem.“ Doch Pia Theile und ihre mehr als 40-köpfige Mannschaften wollten Kindern und Jugendlichen aus dem gesamten Hönnetal sechseinhalb Wochen Langeweile ersparen. So entstand der Plan, eine Aktionswoche ins Leben zu rufen. Am Montag feierte die Veranstaltungsreihe Premiere.

„37 Kinder haben sich angemeldet“, sagte Kevin Grote, „das ist in Ordnung, auf jeden Fall.“ Allen Beteiligten ist klar, dass eine Serie täglicher Veranstaltungen mit dem kultigen Zeltlager nicht mithalten kann. Dort sind im Schnitt 80 Mädchen und Jungen dabei.

Für das junge Publikum hatte die Landjugend zum Auftakt einen Dreikampf der besonderen Art vorbereitet: Der Kunstrasen-Platz war zweigeteilt. „Auf der einen Seite spielen wir Fußball, auf der anderen Völkerball“, erzählte Kevin Grote, „und dann gibt es ja noch die Beachvolley-Fläche.“ Klar war von vorn herein: Alle Kinder machen alles, corona-gerecht in kleine Gruppen aufgeteilt.

Der erste Teil der Veranstaltung war nachmittags gegen 17 Uhr beendet. Das Gros der Kinder hatte sich aber schon von vorn herein für den zweiten Teil des Programms angemeldet. Abends gab es eine Stafette rund Langenholthausen. Kevin Grote: „Auf verschiedenen Stationen mussten Aufgaben gelöst werden.“ Die Herausforderungen waren zum Teil verrückt: „Die Kinder mussten Pantomimen nachstellen.“ Auf Klassiker wie Teebeutel-Weitwurf durften nicht fehlen.

Brötchen und Würstchen

Training und Wettkampf machen hungrig. Doch „Charly“ Grote und die Metzgerei Jedowski unterstützten die Landjugend, wie gewohnt, mit Brötchen und Würstchen. Um die Getränke-Versorgung kümmerte sich die Landjugend selbst.

Als Höhepunkt der Woche gilt die Fahrt nach Fort Fun am Donnerstag. „Die Anmeldungslisten sind längst geschlossen, wir sind so weit ausgebucht“, berichtete Pia Theile, „wir mussten die Kinder vorher anmelden.“ Corona erzwingt Hin- und Rückfahrt in Kleingruppen. Mehr als zehn Personen sind nicht gemeinsam unterwegs.

Die Woche beschließt am Freitagabend ein großes Finale.

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