BAUPROJEKTE

Förderbescheid für Haus Mines da: Stadt kann umbauen

Ortstermin vor Haus Mines mit Verwaltungschef Mühling (lks.) und Ordnungsamtsleiter Kauke

Ortstermin vor Haus Mines mit Verwaltungschef Mühling (lks.) und Ordnungsamtsleiter Kauke

Foto: Jürgen Overkott / WP

Balve.  Balves Innenstadt wird baulich aufgewertet. Die Stadt baut Haus Mines um. Im Umfeld von Netto entstehen ein neuer Radweg und ein neuer Platz.

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Haus Mines am Drostenplatz steht vor neuer Nutzung. Die Stadt Balve hat den Förderbescheid des Landes für den Umbau der zentral gelegenen Immobilie erhalten. Demnach werden 70 Prozent der Umbaukosten bezuschusst. 30 Prozent der Summe trägt die Stadt Balve. Das sagte Verwaltungschef Bürgermeister Hubertus Mühling im Ausschuss Umwelt, Planung und Bau.

Die Gesamtkosten liegen, wie berichtet, bei 600.000 Euro. Der Rat stellte Geld für den Erwerb des maroden Gebäudes zur Verfügung. Der Kauf ist inzwischen besiegelt. Bereits im Vorfeld hatte Mühling der WP gesagt, das Projekt sei durchfinanziert, Balve bleibe in den schwarzen Zahlen.

Noch in diesem Jahr soll das Fachwerkhaus aus dem Jahr 1830 ein neues Dach erhalten. Zudem ist vorgesehen, das Gebäude trocken zu legen.

Haus Mines beherbergt künftig das Standesamt. Das Trauzimmer wird als multifunktionaler Raum eingerichtet. Dann kann er von Vereinen wie Heimwacht oder Campus-Förderverein für Veranstaltungen genutzt werden. Zudem sollen zwei Büros im Obergeschoss untergebracht werden.

Zudem kündigte Mühling den Bau eines bereits geplanten Radweges an der Hönne an. Die Piste ist als Lückenschluss zwischen den Supermärkten Netto und Lidl gedacht. Die Ausschreibungen sollen in diesem Herbst erfolgen, „Wir hoffen auf günstige Winterpreise bei den Bauunternehmen“, sagte Mühling. Er rechnet mit der Fertigstellung im September kommenden Jahres. „Die Schützen“, juxte Mühling, „müssen wohl noch über Schotter gehen.“ Der Radweg wird als bundesstraßenbegleitende Maßnahme komplett vom Bund finanziert. Die Stadt erhalte obendrein ein Zuschuss von zehn Prozent für Verwaltungskosten, fügte Mühling hinzu.

„Rattentanzplatz“ wird asphaltiert

Zudem sagte er, der Weg neben dem Netto-Markt zur Hönne werde asphaltiert. Den Auftrag erhielt die Firma Ossenberg. Vorgesehen ist Mitte Oktober als Baubeginn. Ende November soll die Maßnahme abgeschlossen. Dasselbe gilt für den nahen Platz an der Hönne. CDU-Ratsherr Theodor Wilmes bezeichnete ihn launig als „Rattentanzplatz“.

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