Amicitia-Akademie

Garbecker Schulorchester wird schmerzlich vermisst

Das Jugendorchester beim Nachwuchskonzert des MV Amicitia Garbeck

Das Jugendorchester beim Nachwuchskonzert des MV Amicitia Garbeck

Foto: Marcus Bottin

Garbeck  Die jüngsten Garbecker Musiker wurden beim Kinder- und Jugendkonzert der Amicitia-Akademie in der Schützenhalle schmerzlich vermisst.

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. In diesem Jahr hatte sich der Musikverein für einen Termin im Herbst entschieden, weil das erste Halbjahr mit vielen Termin vollgepackt war. Ob die Amicitia-Akademie am neuen Termin festhalten werde, und auch zukünftige Kinder- und Jugendkonzerte im Herbst veranstaltet, steht nach Aussage des Vereinsvorsitzenden Michael Volmer aber nicht fest.

Zu früh für Repertoire

Denn der Herbsttermin führte dazu, dass erstmals das Garbecker Schulorchester nicht sein Können vor großem Publikum präsentieren konnte. „Die Kinder proben erst seit fünf oder sechs Wochen und haben einfach noch kein Repertoire“, so Michael Vollmer. Den Verzicht auf das Schulorchester bedauert er sehr: „Denn wir wollen ja auch gerade den jungen Kindern eine Plattform bieten.“

Auf ganzer Linie überzeugten die beiden älteren Garbecker Nachwuchsorchester. Das Vororchester unter der Leitung von Tim Volkmer mit den Stücken „Irish Dream“, „Let it go“, „Skyfall“ und „Firework“ sowie als Zugabe das Gute-Laune-Lied „Happy“, das in die Pause mit dem beliebten Kaffee- und Kuchenbuffet überleitete. Und anschließend das Jugendorchester unter der Leitung von Michael Hammecke mit „Pompeji“, „Theme from Jurassic Park“, „Let me entertain you“ und „Despacito“ sowie als Zugabe dem klassischen Marsch „Weekend“.

Besonders anspruchsvoll war das Pflichtstück des Wertungsspiels aus dem Frühjahr in Schmallenberg. Bei der Präsentation vor den Juroren erreichte das Garbecker Vororchester in der Kategorie drei die Note sehr gut, und auch beim eigenen Konzert präsentierten die jungen Musiker das anspruchsvolle Stück „Pompeji“ aus der Feder von Mario Bürki bestens.

Für jeden Geschmack etwas

Amicitia-Vorsitzender Michael Volmer freute sich: „Wir sind absolut zufrieden. Unser Konzert war sehr gut besucht – deutlich besser als im Vorjahr, allerdings immer noch mit Luft nach oben.“ Er lobte besonders das Können der jungen Musiker und die lockere Stimmung. Außerdem sei bei der Auswahl der Stücke für jeden Geschmack etwas dabei gewesen.

Wie wichtig solche Konzerte für die Garbecker Nachwuchsmusiker sind, kann Michael Volmer gar nicht genug betonen. Die Jugendlichen können nicht nur in geeignetem Rahmen ihr Können zeigen, sondern werden auch stark in die Organisation einbezogen. „Ich muss eigentlich nur die Begrüßungsworte sprechen, und dann habe ich schon Feierabend“, lächelt Michael Vollmer, denn auch die Moderation der einzelnen Stücke werde von den Nachwuchs-Musikern übernommen.

Gute Entwicklung

„Beide Orchester haben sich super weiterentwickelt“, stellte der Vorsitzende nach dem Konzert erfreut fest. Volmer weiß, dass nicht nur das eigene Konzert ein wichtiger Bestandteil in der Entwicklung junger Musiker ist, sondern auch Wertungsspiele. „Das bringt ein Orchester wirklich weiter. Wir sehen das weniger als Wettkampf, aber zur eigenen Standortbestimmung ist so ein Wertungsspiel immer ein tolles Ziel.“

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