Energie

Gasleitung von Balve nach Langenholthausen

Foto: Richard Elmerhaus

Langenholthausen.   Zwar fehlt noch der Beschluss der Gesellschafterversammlung der Netzgesellschaft Balve, dennoch gilt es als sicher:

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Es wird eine Gasleitung von Balve nach Langenholthausen verlegt, so dass die Bürger ab 2018 – wenn sie denn wollen – einen Energiewechsel vornehmen können.

„Für das Verlegen der neuen Gasleitung vom Salzlager in Balve-Süd bis zur Bäckerei Grote stellt die Netzgesellschaft 330 000 Euro in ihren Wirtschaftsplan ein“, sagt Geschäftsführer Hans-Jürgen Karthaus auf Nachfrage unserer Zeitung.

Keine Informationen

Tags zuvor übten die Mitglieder des Vereinsforums Langenholthausen während der Terminabsprache für das Jahr 2018 im Gasthof Habbel heftige Kritik an der Stadt Balve. „Im Juli sind wir über die geplante Gasleitung informiert worden, und bis Ende August sollten sich die interessierten Bürger bei der Netzgesellschaft gemeldet haben. Bis heute haben wir nichts gehört, so dass wir nicht wissen, ob die Gasleitung überhaupt gebaut wird“, sagte Dominik Cordes, dessen Kritik von anderen Dorfbewohnern geteilt wurde.

Hans-Jürgen Karthaus weist diese Kritik jedoch zurück: „Wir können erst dann etwas Genaues sagen, wenn der neue Wirtschaftsplan der Netzgesellschaft Balve vom Aufsichtsrat und der Gesellschafterversammlung am 29. November verabschiedet worden ist. Es ist aber so gut wie sicher, dass 300 000 Euro in eine Gasleitung von Balve nach Langenholthausen investiert werden.“

Resonanz

Dass sich die Netzgesellschaft Balve für die Verlegung der Gasleitung vorerst bis zur Goldbäckerei Grote entschieden hat, liegt an der bisherigen Resonanz der Dorfbewohner. „Wir sind mit den Rückmeldungen zufrieden, auch wenn es durchaus noch mehr Bürger sein könnten, die sich für eine Gasheizung entscheiden“, so Hans-Jürgen Karthaus, bei dem sich 35 Interessenten gemeldet haben. Da allein die Goldbäckerei Grote soviel Gas benötigt, wie etwa 30 Privathaushalte, ist nach Meinung von Karthaus das erste Etappenziel erreicht. „Die Anschlussquote liegt bei 25 Prozent. Damit sind wir zufrieden, zumal ich davon ausgehe, dass sich noch einige Bürger für den Wechsel zur Gasheizung entscheiden werden“, ist der Geschäftsführer der Netzgesellschaft Balve sehr entspannt.

Eine Ursache für den entspannten Geschäftsführer könnte die Aufstellung des Wirtschaftsplanes 2018 sein. Denn Hans-Jürgen Karthaus hat sich in Kooperation mit der Westnetz-Betriebsgesellschaft selbst ein Bild davon gemacht, wo in der Hönnestadt die Strom- und Gasleitungen liegen. „Seitdem weiß ich, wo investiert werden muss.“

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