STADTERNEUERUNG

Haus Mines kann Mosaikstein für Balve der Zukunft sein

Haus Mines AM Drostenplatz

Haus Mines AM Drostenplatz

Foto: Jürgen Overkott / wp

Fördergeld für Haus Mines: Damit könnte es zu einer Begegnungsstätte werden. Der Plan hat Charme. Dennoch gibt es auch Risiken.

Balves Innenstadt wird erneuert, muss erneuert werden. Will sie für Bürger und Besucher attraktiv sein, muss sie lebendig sein.


Da kommt Haus Mines als Begegnungsstätte ins Spiel. Das Gebäude ist nach dem verlorenen Poker ums Drostenhaus nur Plan B: geschenkt. Immerhin steht es in Top-Lage.


Die gute Nachricht: Für einen Umbau steht Fördergeld bereit. Eine halbe Million sind ein Wort. Die schlechte Nachricht: Politik und Verwaltung müssen klären, wie hoch der städtische Anteil ist. In Zeiten boomender Bau-Konjunktur können städtische Kalkulationen schnell Makulatur werden. Besondere Vorsicht ist wegen der nahenden Kommunalwahl im kommenden Jahr angeraten.


Dennoch ist ein langfristiges Ziel wichtiger als kurzfristige Überlegungen. Im Grunde muss sich Balve neu erfinden, wenn es bis 2040 nicht zu einer Nebenstelle von Bad Sassendorf mit rekordverdächtig hohem Altersschnitt werden will. Für das Balve der Zukunft kann Haus Mines ein Mosaikstein sein – nicht mehr und nicht weniger.

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