BALVER SCHÜTZENFEST

Jubelkönig Günter Cordes: „Jahr war das Highlight im Leben“

Schwups war er König:. Günter Cordes (mit damaliger Frau Christa) guckt verduzt aus der Wäsche, als er 1994 mit Schuss 128 den Vogel von der Stange holt.

Schwups war er König:. Günter Cordes (mit damaliger Frau Christa) guckt verduzt aus der Wäsche, als er 1994 mit Schuss 128 den Vogel von der Stange holt.

Foto: Sven Paul / WP

Balve.  Günter Cordes ist Jubelkönig. Im WP-Gespräch erinnert er sich an Bierlaune, Schnapsidee und einen wilden Abend mit Wolle Petry.

Schuld war das Bier. Dabei hatte er am Vorabend des Schießens gar keins trinken wollen. Eine Bierlaune wurde zur Schnapsidee: Er schoss zum Spaß um die Königswürde. Eigentlich sollte es nach dem Schützenfest in den Urlaub gehen. Am Ende war Günter Cordes Schützenkönig – und wusste kaum, wie ihm geschah. Das war vor 25 Jahren.

Mit Wolle Petry macht er einen drauf

Der Fahnenoffizier der IV. Kompanie hat den Vogel am 18. Juli 1994 mit Schuss 128 heruntergeholt. Geplant waren nur ein paar Bilder an der Vogelstange für sein Magazin „Balver Geschichten“. Der Jubelkönig: „Ich war wie in Trance und habe kaum Erinnerungen an den Moment. Aber König von Balve zu sein, ist ein Erlebnis was man nie mehr vergisst.“ Und: „Ich weiß noch wie mein Sohn Sebastian meine Ex-Frau fragte, wer König sei und sie ihm antwortete, dass der neue König vor ihm stehe.“

Cordes weiter: „Das Jahr als König war wohl das Highlight in meinem Leben. Egal wo ich eingeladen war, wurden ich und meine damalige Frau Christa als Königspaar vorgestellt. Das wohl schönste Erlebnis hatten wir, als wir mit dem kompletten Hofstaat zur Freilichtbühne nach Elspe gefahren sind und da Wolfgang Petry (nur echt mit den Freundschaftsbändern ) gesehen haben und dort so richtig einen drauf gemacht haben“, erinnert sich der Schlagerfan. Schon auf der hinfahrt im Bus waren wir bei bester Laune und haben schon das eine oder andere Bierchen genossen.“ Viel Unterstützung hat Cordes durch die Bruderschaft und den Balver Musikverein erhalten: „Ohne diese tolle Unterstützung, die auch heute noch vorherrscht, ist so ein Jahr als König gar nicht möglich.“

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