Kabarett

Kfd-Frauen lieben Ännes Männergeschichten

Änne aus Dröplingsen bei der Kfd Garbeck

Foto: Alexander Lück

Änne aus Dröplingsen bei der Kfd Garbeck Foto: Alexander Lück

Garbeck.  Die Garbecker Kfd hatte am Sonntag so richtig gut lachen. Rund 200 Besucherinnen waren begeistert.

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Änne aus Dröpplingsen hätte eigentlich über Hygiene und Sauberkeit sprechen sollen, schweifte aber lieber zu ihren ehemaligen und aktuellen Männern ab – was vermutlich auch deutlich interessanter ist.

Mit Kaffee und Kuchen ließen sich die rund 200 – überwiegend weiblichen – Gäste am Sonntagnachmittag in der Garbecker Schützenhalle darauf einstimmen, was die heimische Kfd für ein paar gemütliche Stunden auf die Beine gestellt hatte.

Ernste Gedanken

Bevor die Halle dann später immer wieder in schallendes und fast schon tränendes Gelächter ausbrach, gab es zunächst ein paar ernste Gedanken. Ein Gedicht darüber, wie wir alle Passagiere im Zug des Lebens sind sowie einen Rückblick auf den Adventsbasar, den die Garbecker im vergangenen zum letzten Mal durchführen konnte. Was davon noch übrig geblieben war, stand während der Veranstaltung zum Verkauf und wird komplett dem guten Zweck, in diesem Fall dem Balver DeCent-Laden zugute kommen.

Am Sonntag taten die Garbecker Kfd-Damen sich und den anderen Besuchern – darunter auch viele Kfd-Frauen aus der Umgebung – selber etwas Gutes und strapazierten ihre Lachmuskeln bis aufs Äußerste. „Gott sei Dank sind aber auch ein paar Männer hier“, stellte Änne aus Dröpplingsen (alias Monika Badtke) direkt zu Beginn ihres Auftritts höchst erfreut fest, um dann aber das vermeintliche starke Geschlecht doch nicht immer so gut wegkommen zu lassen.

Kahler Asten im Publikum

Mit Blick aus dem Fenster sagte sie: „Der liebe Gott wird wohl langsam ein alter Mann. Er kann das Wasser nicht mehr halten.“ Und in Richtung eines männlichen Gastes in den vorderen Reihen mit nicht mehr ganz so üppigem Haarwuchs: „Das ist ja der Kahle Asten. Mit noch ein paar Resten von der Wilden Wiese.“ In der Hauptsache ging es dann aber um ihren Ex-Gatten Karl-Heinz, der nach 30 Jahren Ehe wegen einer jüngeren Frau Änne von der Fahne ging.

Wehmütige Erinnerungen

Die Komödiantin hat sogar ein Lied darüber geschrieben und festgehalten, was sie nun so alles gar nicht an ihm vermisst: das Schnarchen, Käsefüße, Bierbauch oder seine Nörgelei. Manchmal auch zotig und unter der Gürtellinie erzählte sie auch von ihren Freundinnen aus der Altenrunde, von denen sich eine nun auf einen Spanier eingelassen hat, der ihre Zahnprothese todesmutig im Schwimmbad vor dem Untergehen rettete.

Gute Ratschläge

Für das eigentlich im Programm der Kabarettistin aus dem Sauerland angekündigte Thema Hygiene und Sauberkeit blieb allerdings kaum noch Platz. Dafür gab es einen guten Rat für junge Paare: „Lebt bloß nicht enthaltsam vor der Hochzeit. Das kommt über die Jahre von ganz alleine.“

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