FÖRDERPROGRAMM

Land fördert Sportvereine in Balve mit 300.000 Euro

Kreissportverband informiert über Landesfördermittel.  

Kreissportverband informiert über Landesfördermittel.  

Foto: KSB

Balve/Iserlohn.  Balves Sportvereinen winken 300.000 Euro Fördergeld. Der Kreissportverband informierte über die Einzelheiten des Programms. Offene Fragen blieben.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Das Land fördert Sport in Balve mit insgesamt 300.000 Euro. Das teilte der Geschäftsführer des Kreissportbundes, Sebastian Pahlke, in Iserlohn mit.

Alle 14 Stadt- und Gemeindesportverbände des Märkischen Kreises sind der Einladung des Kreissportbundes gefolgt und haben sich in Iserlohn über das Förderprogramm des Landes informieren lassen. Es heißt „Moderne Sportstätte 2022“.

Anträge ab Oktober

Der Kreissportbund machte die Stadt- und Gemeindesportverbände schlau, „da die Verbände die Federführung bei Mittelvergabe einnehmen werden“. Antragsberechtigt sind demnach Sportvereine mit Eigentum oder langjährigen Miet- oder Pachtverträgen. Die Anträge sind ab einer Höhe von 10.000 Euro möglich. Die Vorhaben der Sportvereine können voraussichtlich vom 1. Oktober an im Förderportal des Landesportbundes NRW eingestellt werden.

Den Kommunen aus dem Kreis stehen Fördersummen zur Verfügung: 1.265.650 Euro erhält Iserlohn, 994.005 Euro Lüdenscheid, 723.920 Euro Menden, 464.245 Euro Hemer, 347.810 Euro Plettenberg. Jeweils 300.000 Euro gehen an Altena, Balve, Halver, Herscheid, Kierspe, Meinerzhagen, Nachrodt-Wiblingwerde, Neuenrade, Schalksmühle und Werdohl.

Offene Fragen blieben

Während der Vorstellung der Rahmenbedingungen wurde den Vertretern der Stadt- und Gemeindesportverbände „immer mehr deutlich, welche Verantwortung und auch Arbeit mit diesem Förderprogramm zusammenhängen“, hieß es in der Mitteilung. Diese Organisationen sind damit beauftragt, eine Prioritätenliste aus den Vorhaben der Sportvereine zu erstellen, die wiederum in einem nächsten Schritt an die Staatskanzlei NRW weiter zu geben ist.

Aus dem Plenum kamen Fragen. „Abschließend konnten aber nicht alle Fragen zum gegenwärtigen Zeitpunkt beantwortet werden“, hieß es. Die offenen Fragen wurden protokolliert, und eine Beantwortung dieser wurde durch das Team des Kreissportbundes versprochen. Am Ende waren sich alle Teilnehmer einig, dass trotz des zweistündigen Auftaktes genügend Gesprächsbedarf bestehe. Nächstes Treffen: 8. Oktober in Lüdenscheid.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben