Schloss Wocklum

„Landpartie“: Der Feiertag war der besucherstärkste Tag

Bärbel Partington aus Southampton (Mitte) mit ihren Freundinnen Irmhild und Gerhild aus Nachodt zu Besuch auf der herbstlichen Landpartie.

Bärbel Partington aus Southampton (Mitte) mit ihren Freundinnen Irmhild und Gerhild aus Nachodt zu Besuch auf der herbstlichen Landpartie.

Foto: Peter Müller

Balve.  Vier Tage „Herbstliche Landpartie“ rund um das Schloss Wocklum gehen zu Ende. Tausende Besucher aus Balve und anderen Städten waren zu Gast.

„Bis jetzt sind wir trotz einiger Regenschauer gut durchgekommen“, konnte am Sonntagmittag Rainer Timpe, Veranstalter der „Herbstlichen Landpartie“ rund um das Schloss Wocklum, sichtlich erleichtert feststellen. Der 3. Oktober sei mit 4.500 Besuchern der von den Besucherzahlen stärkste Tag gewesen. „Am Freitag hat es es eine Delle gegeben, aber das hatten wir erwartet. Der Samstag war gut besucht. Heute am Sonntag hoffen wir die Zahl 3000 zu überschreiten. Wenn es trocken bleibt, schaffen wir das sicher“, berichtet Rainer Timpe über das viertägige „Festival der Sinne“.

Großer Einzugsbereich

„Wir haben einen großen Einzugsbereich, der weit über das südliche Westfalen hinausgeht“, betonte Timpe. Die Autokennzeichen der geparkten Fahrzeuge gaben ihm Recht. 120 Aussteller hatten sich auf dem Gelände eingefunden und boten ein weit gefächertes Angebot. Gartendeko, Pflanzen, Kunst, Handwerk, Bekleidung, Gesundheit und Wellness boten interessante Themen zum Stöbern und Verweilen. Mancher Weihnachtswunsch wurde hier geweckt, manches Präsent bereits erstanden.

Herbstliches Ambiente rund um das Schloss Wocklum

Das herbstliche Ambiente rund um das Schloss Wocklum lud ein, sich noch einmal während der letzten hellen Tage auf die dunkle Jahreszeit einzustellen. Vorfreude auf Advent und Weihnachten stellte sich ein. Das kulinarische Angebot bot reichlich Gaumenfreuden. Viele europäische Länder waren mit ihren Spezialitäten vertreten.

An allen Tagen gab es viel zu sehen und zu erleben. Nach den Schlossführungen spielten die Organisten Alexander Lück und Ludger Frizt auf der Barockorgel. Ein Erlebnis der ganz besonderen Art bot die Gänsekapelle auf der Aktionskoppel. Das einzigartige Zusammenspiel von Mensch und Tier begeisterte schon im In- und Ausland. Mit Getrommel und Geschnatter zogen die Toulouser Gänse mit Tambour und Tambourmajor über das Gelände.

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