THERAPEUTISCHES REITEN

Langenholthausen: Verein freut sich über super Sommerfest

Ein Programm für mehrere Generationen

Ein Programm für mehrere Generationen

Foto: Sven Paul / l

Langenholthausen.  Ein Programm für mehrere Generationen lockte am Sonntag nach Langenholthausen. Der Verein für Therapeutisches Reiten ließ sich einiges einfallen.

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Nicole Müller-Westernacher und Kirsten Reppel-Böhmer hatten beim Sommerfest ihres Vereins für Therapeutisches Reiten in Langenholthausen den Sechser mit Zusatzzahl gewonnen. Zur Feier des Tages bescherte Petrus, dem der Volksmund die Zuständigkeit fürs Wetter zuschreibt, den beiden Vorsitzenden des Vereins einen sonnigen Spätsommertag. Kein Wunder, dass die Veranstaltung gut besucht war.

Tiger und Prinzessinnen toben herum

orrekt heißt der Veranstalter Förderverein „Reiten für Menschen mit oder ohne Beeinträchtigung LA“. Das Vereinsgelände liegt am Rand von Langenholthausen an der Iserlohner Straße. Auf dem Hof Müller konnten auch die Kleinen groß feiern. Für die kleinen Mitbürger gab es allerhand tolle Spielmöglichkeiten. So gab es neben einer großen Strohburg und Hufeisenweitwurf auch die Möglichkeit, sich von Mitgliedern der katholischen Landjugend Langenholthausen (KLJB) bunt schminken zulassen. Das Angebot stieß auf große Resonanz. So tobten auf dem Hof einige Tiger und Prinzessinnen herum.

Dressur-Parcours für Kinder

Kinder Apropos Toben. Spaß hatten die Kleinen auch auf dem Dressurplatz. Hier wurden sie selber mal zu Dressurpferden. Die Hindernisse der Bahn wurden so aufgebaut, dass die Kinder hier mit Schwung und Mut drüber springen konnten.

Und wer dazu keine Lust hatte, konnte in der Scheune sein Glück beim Dosenwerfen oder Kegeln versuchen. Langeweile kam bei keinem auf.

Ein starkes Team

afür sorgten Nicole Müller-Westernacher und Kirsten Reppel-Böhmer mit ihrem tollen Team von Mitarbeitern und Freiwilligen.

Für die Großen gab es ebenfalls tolle Spiel-und Spaß-Aktionen. Nicht nur beim Segwayfahren im Hof konnte man sein Geschick testen, sondern auch beim Bogenschießen im Schuppen. Hier hatte sich das Team wirklich schöne Aktionen einfallen gelassen.

Attraktive Preise

Wer wollte, konnte auch für je einen Euro Lose kaufen. 200 Euro für den Sieger waren ein Anreiz für viele, sich reichhaltig einzudecken. Der Gewinn aus der Losaktion und dem Sommerfest geht zu 100 Prozent in die Vereinskasse. Aber nicht nur beim Losen gab es was zu Gewinnen. Gutes Schätzvermögen brauchte man bei einem Glas voller Schokolinsen. Die glückliche Person, die den Inhalt richtig geschätzt hat, darf sich auf vier Tage auf einem Bauernhof in Ostfriesland freuen.

Wer sich für die Arbeit des Vereins interessiert, konnte sich an mehreren Infoständen ein Bild über Tätigkeit der Therapeuten mit vier Beinen machen und sich Auskünfte bei den zweibeinigen Mitarbeitern holen. Hier auf dem Hof sind nämlich die Pferde die Therapeuten. Sie sorgen bei Patienten für Heilung oder doch zumindest Linderung der Beschwerden. Die Philosophie des Vereins baut auf ein gutes Verhältnis zwischen dem Therapiepferd und dem Patienten. Der Verein besitzt zehn gut ausgebildete Tiere, die ganzjährig Weidegang und einen großzügigen Laufstall haben. Therapeutin Kirsten Reppel-Böhmer: „Nur ein gesundes und zufriedenes Tier ist auch in der Lage die feinfühlige Arbeit am Patienten zu verrichten.“ Beim therapeutischen Reiten geschieht diese Förderung traditionell über vier Bereiche: heilpädagogisches Reiten und heilpädagogisches Voltigieren, Reittherapie und Hippotherapie. Beim therapeutischen Reiten werden speziell ausgebildete Pferde eingesetzt.

Flammkuchen und Grillwurst

Bei der Verpflegung ihrer Besucherschar war der Förderverein kreativ. Neben Flammkuchen aus dem Holzofen, Grillwurst vom Holzkohlegrill und frischen Salaten wurden kühle Getränke gereicht – passend zum vielleicht letzten warmen Wochenende in diesem Jahr.

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