Kirchenkonzert

Lobpreissänger Albert Frey lässt Kraft des Glaubens erklingen

Rund 400 Besucher wollen Albert Frey in der Garbecker Kirche hören.

Foto: mbo

Rund 400 Besucher wollen Albert Frey in der Garbecker Kirche hören. Foto: mbo

Garbeck.   Albert Frey begeistert in Garbecksein Publikum mit glaubensbejahenden aber auch nachdenklich stimmenden Liedern.

Bei Albert Frey ist nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen. Der charismatische Lobpreissänger singt zwar viel und gerne von der Liebe Gottes und der Kraft des Glaubens, bei seinem Konzert in der Garbecker Kirche Heilige Drei Könige sparte der Oberfranke aber auch kritische Themen nicht aus.

Eine, der das besonders gut gefällt ist Elke Luig. „Albert Frey hat nicht nur davon gesungen, wie schön alles ist. Er hat auch gefragt, wie wir mit dieser Welt und der Schöpfung umgehen“, lobte die Balver Gemeindereferentin nach rund zweieinhalb Stunden Konzertgenuss. Ähnlich dürften viele der rund 400 Zuhörer empfunden haben. Gemeinsam mit seinen beiden Musikerkollegen Luca Genta und Dirk Benner hatte Albert Frey für eine Atmosphäre des Fallenlassens gesorgt, die eine engere Verbindung zu Gott spüren lässt.

Mitsingen erwünscht

Albert Frey will seine Zuhörer nicht nur unterhalten und inspirieren. In Garbeck lud er die Menschen ausdrücklich ein, mit ihm zu singen. Weil die Texte sämtlicher Lieder in den Altarraum projiziert wurden, taten ihm nicht wenige diesen Gefallen. Und wenn Albert Frey seine Zuhörer bittet, sich von den Kirchenbänken zu erheben, um sich im Rhythmus zur Musik zu bewegen, folgen diese artig. Das Konzert in Garbeck war nichts für Menschen, die nur passiv konsumieren wollen.

Albert Frey fordert seine Zuhörer aber nicht nur, er bietet ihnen auch viel: Handwerklich hochklassige Musik, ein stimmungsvolles Ambiente und die Authentizität eines bekennenden Christen. Zu modernen Stücken aus eigener Feder gesellen sich Interpretationen alter Kirchenlieder. Die präsentiert der Oberfranke seinem Publikum, weil sie so gut seien, dass sie bewusst gesungen werden sollten.

Einladung zum Gebet

Zwischen den Songs lässt der Musiker den Besuchern auch Zeit, das Gehörte zu verarbeiten – und lädt sie ein, genau in diesem Augenblick ein persönliches Gebet oder Gespräch mit Gott zu führen. Das erleben Konzertbesucher nicht alle Tage – und es kommt bestens an. Zu später Stunde verabschiedet das Publikum Albert Frey mit stehenden Ovationen – und nicht bevor dieser zwei Zugaben gegeben hat.

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