Besucherrückgang

Mellener Martinsmarkt trotz Regens attraktiv

Martinsmarkt in Mellen

Foto: Richard Elmerhaus

Martinsmarkt in Mellen Foto: Richard Elmerhaus

Mellen.   Das Wetter war eine ­Katastrophe. Immer wieder regnete es während des Martinsmarktes in Mellen.

Der Traditions-Markt hielt für die Besucher ein großes Angebot, darunter viele Adventsartikel, bereit. Alle 45 Anbieter, die sich in Mellen angesagt hatten, waren trotz des Regens ins Golddorf gekommen, das allerdings nicht so viele Gäste begrüßen konnte wie in den Vorjahren.

Als die Mitglieder des Organisations-Komitees, Marga und Otmar Hermanns, gegen Ende des Martinsmarktes ihr Fazit zogen, waren sie keineswegs enttäuscht. „Wir haben mit den Standbetreibern gesprochen. Der größte Teil von ihnen ist mit dem Umsatz zufrieden. So beispielsweise der Sportverein, der nicht weniger umgesetzt hat als im Vorjahr, obwohl rund 30 Prozent weniger Besucher zum 22. Mellener Martinsmarkt gekommen sind. Wir sind zufrieden, denn ich habe angesichts des Dauerregens gedacht, die Straßen sind am Nachmittag leer“, bilanzierte Ottmar Hermanns.

Organisatoren bleiben gelassen

Schon am frühen Morgen auf das miese Herbstwetter reflektierend blieb Otmar Hermanns, der bis kurz vor der Öffnung des Martinsmarktes organisatorisch tätig war, sehr gelassen. „Irgendwann musste es ja passieren, dass wir ganz schlechtes Wetter haben. Aber damit müssen wir leben.“

So sah es auch Ortsvorsteher Marco Voge, der den Martinsmarkt um 11 Uhr offiziell eröffnete, begleitet vom MGV „Eintracht“ Mellen und dessen Chorleiter Heinz-Dieter Baumeister.

Der MGV konnte ohnehin ganz gut mit der Schlechtwetterfront leben, denn seine Sängerklause war schon zu Beginn des Martinsmarktes rappelvoll. Da schon zeitig laute Musik und Gesang aus der „Kneipe“ bis auf die Straße drang, kommentierte ein Besucher: „Hier ist eine Stimmung wie in Willingen.“

Familienzentrum erstmals dabei

Gute Stimmung herrschte auch beim Katholischen Familienzentrum Garbeck, das erstmals mit einem Stand auf dem Martinsmarkt vertreten war. „Wir haben uns dazu entschlossen nach Mellen zu kommen, um Waffeln zu verkaufen. Das war uns leider am Weltspartag in der Volksbank nicht möglich.“ Auf die Frage: Wofür wird der Erlös verwendet?, antworteten die drei freundlichen Damen wie aus der Pistole geschossen: „Wir benötigen in unserem Familienzentrum unbedingt eine neue Matschbahn, denn die alte ist nicht mehr zu gebrauchen.“

Zu den Gewinnern des Martinsmarktes gehört zweifellos Hanna Drees. Denn sie gewann bei der Tombola den 1. Preis, ein Wochenende im Schlosshotel Velen.

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