BILDUNG

Nachhaltigkeit hat in Grundschule Garbeck Zukunft

Die Grundschule Garbeck wird "Schule der Zukunft". Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer freut sich über das Zertifikat - und die gute Zusammenarbeit mit Richard Nikodem vom Landesbetrieb Wald und Holz sowie Jennifer Hepping von DEVK-Versicherungen.

Die Grundschule Garbeck wird "Schule der Zukunft". Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer freut sich über das Zertifikat - und die gute Zusammenarbeit mit Richard Nikodem vom Landesbetrieb Wald und Holz sowie Jennifer Hepping von DEVK-Versicherungen.

Foto: jürgen overkott / WP

Garbeck.  Gleich zwei Zertifikate hat die Grundschule Garbeck für Umwelt-Projekte erhalten. Was machen Rektorin Dorothee Gastreich-Kneer und ihr Kollegium?

Eine doppelte Auszeichnung hat die Katholische Grundschule Heilige Drei Könige in Garbeck erhalten. Das Kollegium um Schulleiterin Dorothe Gastreich-Kneer erhielt vom Land die Zertifikate I und II fürs Projekt „Schule der Zukunft“. Am Freitag erläuterte die Schulleiterin, worum es geht.

So pflanzen Grundschüler mit Unterstützung eines Teams um Förster Richard Nikodem vom Landesbetrieb Wald und Holz seit fünf Jahren in jedem Frühjahr den jeweiligen „Baum des Jahres“. Nur in diesem Jahr fiel die Pflanzaktion aus. Corona sorgte im Frühjahr für eine Zwangspause, die auch den Unterricht in der Schule lahmlegte. Im kommenden Jahr wollen Schule, Förster und Jennifer Hepping vom Sponsor DEVK-Versicherungen das Projekt wieder aufnehmen. „Wir pflanzen dann die ,Bäume des Jahres’ 2020 und 2021“, versprach Nikodem. Bisher setzten die Kinder alljährlich 120 bis 200 Pflanzlinge an der „Allee der Nachhaltigkeit“ im Garbecker Wald.

Grünes Klassenzimmer oft genutzt

Nicht nur das: Voriges Jahr legten Schüler, Lehrerinnen und Förderverein einen Schulgarten an. Er wurde im Corona-Jahr 2020 unerwartet häufig genutzt.

Obendrein entstanden neben dem grünen Klassenzimmer eine Wildblumenwiese und ein Wildbienenhotel. Ulrich Hering vom Lendringser Naturzentrum „Arche Noah“ half mit Rat und Tat.

In der kommenden Woche besichtigen Drittklässler den Kartoffelhof Schmoll in Höveringhausen. Zum Unterricht gehört auch Kartoffellese. Wer das beste Ergebnis schafft, wird Kartoffelkönigin oder -könig.

„Bildung für nachhaltige Entwicklung“ heißt das Zauberwort der jährlichen Projektwochen. Bisher haben sich die Kinder mit Luft und Wasser beschäftigt, im vorigen Jahr gar mit Bionik – der Wissenschaft, die bei der Entwicklung neuer Technologie von der Natur lernt. Das Garbecker Unternehmen Rickmeier unterstützt die Schule mit Geld und, mehr noch, mit Personal.

Nachhaltig sind übrigens auch die neuen, waschbaren Gesichtsmasken mit Schullogo. Sebastian und Annika Bertsch überzeugten die Firma Optimal, dabei zu helfen.

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