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Neue Dorfmitte: Garbecker haben Redebedarf

UWG-Fraktionschef Lorenz Schnadt sieht in Garbeck Redebedarf über die Neugestaltung der Dorfmitte.

UWG-Fraktionschef Lorenz Schnadt sieht in Garbeck Redebedarf über die Neugestaltung der Dorfmitte.

Foto: Jürgen Overkott / WP

Garbeck. Garbecker haben Fragen im Zusammenhang mit der Erneuerung der Dorfmitte. Dabei geht es vor allem um die Fragen, wie Bau und Betrieb im Planbereich des verkehrsberuhigten Bereiches geregelt werden sollen. Laut UWG-Fraktionschef Lorenz Schnadt wollen Anwohner wissen:

1. Muss zwingend ein verkehrsberuhigter Bereich eingerichtet werden, oder genügt eine Tempo 30-Zone?

2. Dürfen Lastwagen den Bereich befahren; wie wird der Zulieferdienst zu den Geschäften gewährleistet?

3. Wie viele Parkplätze werden für Anwohner und Besucher eingerichtet?

4. Wie breit wird die Durchfahrt für den Fahrzeug-Verkehr?

5. Ist Begegnungsverkehr möglich?

6. Wie wird baulich die Fahrt mit erheblicher Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit verhindert?

Lorenz Schnadt: „Nach meiner Erinnerung ist die letzte Bürgerversammlung bereits drei Jahre her, so dass wir vorschlagen, eine erneute Informationsveranstaltung zum Umbau der Dorfmitte Garbeck durchzuführen.“

Kosten liegen bei 1,2 Millionen Euro

Geplant ist, den Garbach vor dem Garbecker Markt zu machen. Das soll die Aufenthaltsqualität erhöhen. Zudem soll die Straße optisch aufgewertet werden.

Die Finanzierung der Maßnahme soll durch Fördermittel des Landes gesichert werden. Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU) geht von Gesamtkosten in Höhe von 1,2 Millionen Euro aus. Für die Umgestaltung des Garbaches werden 642.000 Euro fällig. Die Umgestaltung der Straße schlägt mit 443.000 Euro zu Buche. Die Umgestaltung des privaten Raumes dürfte auf 135.000 Euro hinauslaufen.

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