Bildung

OGS Beckum: So soll neues Gebäude aussehen

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OGS Beckum: Diese Raumaufteilung präsentierte die Stadt Balve dem Ratsausschuss USB.

OGS Beckum: Diese Raumaufteilung präsentierte die Stadt Balve dem Ratsausschuss USB.

Foto: Stadt Balve

Balve/Beckum.  Der Entwurf für die OGS in Beckum liegt vor. Der Ratsausschuss stimmte ihm zu. Was ist geplant?

Die geplante Offene Ganztagsschule in Beckum soll ein holzverschaltes Flachdach-Gebäude neben der Schule werden. Die Stadtverwaltung präsentierte dem Ratsausschuss USB den Entwurf.

Das OGS-Gebäude in einstöckiger Holzmodulbauweise soll hangabwärts unterhalb der städtischen Grundschule St. Nikolaus entstehen. Für die Planung zeichnet das Lennestädter Büro Archifaktur verantwortlich. Es verspricht eine nachhaltige und energieeffiziente Konstruktion, gesundes Raumklima und hohe Aufenthaltsqualität inklusive.

Das Gebäude enthält einen Gruppen- und einen Aufenthaltsraum. Zudem bietet es Platz für Küche, Essraum, Büro und Toiletten. Obendrein gibt es einen Eingangsbereich mit Foyer.

Der Gruppenraum umfasst mehr als 46 Quadratmeter. Lediglich etwas kleiner fällt das breite Foyer mit fast 45 Quadratmetern aus. Der Essraum ist knapp 33 Quadratmeter groß. Alle übrigen Räume verfügen über deutlich weniger Platz.

Der Architektenentwurf sieht ferner fünf Stellplätze vor dem Gebäude vor.

Der Rat der Stadt Balve hat in seiner Sitzung am 24. Februar vergangenen Jahres die Verwaltung beauftragt, einen Lösungsvorschlag für das Platzproblem der Betreuung in der Grundschule Beckum zu erarbeiten.

Zwischenzeitlich stand eine andere Lösung als ein neues Gebäude für die OGS zur Diskussion: ein Ausbau im Dachstuhl der Schule vor. Doch bei genauerem Hinsehen offenbarten sich bauliche Herausforderungen. So wäre für den erforderlichen behindertengerechten Ausbau der Schule ein Fahrstuhl nötig gewesen. Ein Fahrstuhl ist jedoch in der Schule nicht vorhanden. Obendrein hätte die Dachkonstruktion verstärkt werden sollen, nachdem unerwartete Statik-Probleme entdeckt worden waren.

In der Ratssitzung vor der Sommerpause, am 22. Juni, wurde der Dachausbau verworfen. Stattdessen verständigte sich die Politik auf die Neubau-Lösung. Die Verwaltung wurde damals beauftragt, Kontakt mit dem angrenzenden Nachbarn der Grundschule aufzunehmen, um Teile seines Grundstückes für den geplante OGS-Bau zu erwerben. Dieser Schritt ist inzwischen vollzogen.

Der Ausschuss USB nahm den Entwurf zustimmend zur Kenntnis. Zudem beauftragte das Gremium die städtische Bauverwaltung das Vorhaben weiter voranzutreiben. Es soll 800.000 Euro kosten. Das Land fördert den OGS-Ausbau.

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