Reiterverein Balve

Pferdewirtin auf dem Ritt in eine tolle Zukunft

Yvonne Hochkeppel

Yvonne Hochkeppel

Foto: Richard Elmerhaus

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Balve/Langscheid.  Der Reiterball des Reitervereins Balve war nicht nur sehr gut besucht, auch die Stimmung hätte nicht besser sein können im Yachtclub Sorpesee. Hier wurden die Mitglieder und Gäste durch die 1. Vorsitzende Barbara Gräfin von Brühl willkommen geheißen und feierten gemeinsam bis in den frühen Morgen.

„Im Yachtclub Sorpesee ist es sehr schön, ein tolles Ambiente“, lobte die Chefin des Reitervereins Balve, die gemeinsam mit ihrem Stellvertreter Matthias Camminady sowie den Vorstandsmitgliedern Lisa Spelsberg und Kathrin Stederoth-Simon die Ehrungen vornahm. Erstmals zeichnete der Reiterverein Balve nicht seine besten Reiterinnen und Reiter aus, sondern jene Kräfte, die die Erfolge erst möglich machen: die Ausbilder und Trainer.

Ehrungen auf dem Reiterball

Bevor Barbara Gräfin von Brühl die Geschenke an die zu Ehrenden überreichte, dankte sie Susanne Appelhans, Marisa Philipp, Yvonne Hochkeppel und Jörg Spelsberg. Sie sind es, die vor allem die jungen Reiterinnen und Reiter zum Erfolg führen auf den Turnieren, die in den vergangenen Monaten sehr viel häufiger besucht wurden, als in den Jahren zuvor. „Was ist denn mit den Balvern los, die sieht man ja wieder“, heißt es inzwischen in den Reithallen oder auf den Reitplätzen in der Region.

Wenn der verstorbene Vorsitzende des Reitervereins Balve und Ehrenpräsident der Deutschen Reiterlichen Vereinigung, Dieter Graf von Landsberg-Velen, noch mitbekommen hätte, wie sich das Erscheinungsbild des Nachwuchses aus Balve durch die gute Basisarbeit von Susanne Appelhans und das gezielte Dressur- und Springtraining mit Marisa Philipp sowie Jörg Spelsberg zum Positiven gewandelt hat, er würde sich freuen. Noch vor seinem Tod forderte er in einer Vorstandssitzung dazu auf, häufiger als bisher mit den jungen Leuten auf den Turnieren an den Start zu gehen.

Gut auf die Turniere vorbereitet

Dass diese Forderung in die Tat umgesetzt worden ist, liegt nicht zuletzt an Marisa Philipp, die selbst eine ausgezeichnete Turnierreiterin ist, aber vor allem den Nachwuchs aus Wocklum sehr gut auf die Prüfungen im Dressurviereck oder Springparcours vorbereitet. „Marisa leistet hervorragende Arbeit“, lobt Susanne Appelhans ihre Kollegin, die derzeit damit befasst ist, neben ihrer intensiven Arbeit im Reitbetrieb Wocklum ihre Prüfung zur Pferdewirtschafts-Meisterin abzulegen.

Den praktischen Teil hat sie bereits mit Auszeichnung bestanden. „Um den theoretischen Teil müssen wir uns nicht wirklich sorgen“, sagt Susanne Appelhans mit einem Lächeln auf den Lippen und freut sich auch darüber, dass Yvonne Hochkeppel ihre Prüfung zur Staatlich geprüften Pferdewirtin (Klassische Reitausbildung) bestanden hat. Am 23. Januar brachte die 20-jährige Balverin ihre 3-jährige Lehrzeit in der Deutschen Reitschule zu Warendorf erfolgreich zu Ende.

Unermüdlicher Einsatz

Noch bevor sich Yvonne Hochkeppel der Prüfungskommission stellte, war für Marisa Philipp und Susanne Appelhans die Entscheidung gefallen. „Wir wollen so erfolgreich weitermachen. Deshalb soll Yvonne weiterhin fester Bestandteil unseres Teams sein. Denn sie hat sich mit ihrem unermüdlichen Einsatz eine wichtige Stellung bei uns erarbeitet“, lobt Susanne Appelhans die junge Kollegin, die bereits weit vor ihrer Abschlussprüfung wusste, dass sie in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen wird.

Für die junge Hönnestädterin, die schon mit 8 Jahren ihre Liebe zu den Pferden entdeckt hatte, geht ein Traum in Erfüllung. „Ich finde es hier nicht nur total gut, sondern bin auch von der Zusammenarbeit im Team begeistert. Kurz gesagt: Hier muss man sich einfach wohl fühlen“, schwärmt Yvonne Hochkeppel, die durch ihre Festeinstellung in eine tolle Zukunft reitet.

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