BALVE

Realschüler bringen „Rumpelstilzchen“ auf die Bühne

  Die Städtische Realschule Balve führt das Bühnenmärchen Rumpelstilzchen auf . 

  Die Städtische Realschule Balve führt das Bühnenmärchen Rumpelstilzchen auf . 

Foto: Stephan Bischoff

Balve.   Balves Realschüler machen Theater – und zwar märchenhaftes Theater. Am Sonntag, 15 Uhr, geht „Rumpelstilzchen“ über die Bühne.

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Die Theatergruppe der Städtischen Realschule lädt am Sonntag, 17. März, um 15 Uhr zum Bühnenmärchen Rumpelstilzchen in einer Bearbeitung von Gernot Bischoff ein. Über 20 Schüler unter der Regie von Stephan Bischoff haben viel Freizeit investiert, um dieses Märchen aufzuführen. Im Januar hat das Team ein Probenwochenende absolviert und sogar einen kleinen Tanz einstudiert. In den letzten Wochen ging es um den Feinschliff und um die Requisiten und den Bühnenaufbau, denn diesen müssen die Schauspieler bei den Aufführungen selbstständig umsetzen.

Das Bühnenmärchen hält sich relativ eng an die bekannte Geschichte der Gebrüder Grimm. In der Bühnenfassung kommen trotzdem einige Charaktere hinzu, die das Märchen ergänzen. Zu Beginn des Theaterstückes treten Cilly und Pinky auf, Anführerinnen einer Mäusebande, die kurz in das Märchen einführen. Sie helfen der armen Müllerstochter so gut sie können, doch sie müssen aufpassen, dass sie der böse, aber auch etwas schwerfällige Kater Paul nicht schnappt.

Intrigen am Königshof

Der Vater der Müllerstochter lässt sich gegenüber General Klumpfuß, Schatzmeister Pleite und dem Königssohn zu einer Aussage hinreißen, die die Müllerstochter in arge Bedrängnis bringt, denn sie soll Stroh zu Gold spinnen. Pleite und Klumpfuß, die mit den Finanzen des Königreiches nicht besonders zimperlich umgehen, sehen die Chance, die Finanzen des Reiches zu sanieren. Der Königssohn hat sich allerdings sofort in das Mädchen verliebt.

Es wäre alles so einfach, wenn da nicht die intrigante Stiefmutter des jungen Königs wäre, die etwas gegen die Beziehung der Liebenden hätte. Sie will selber die Herrschaft am Hofe übernehmen, nachdem der Vater überraschend gestorben ist. Diese ringt dem Vater auf dem Sterbebett das Versprechen ab, dass der Sohn nur regieren darf, wenn er reich heiratet und ein Thronerbe geboren wird. Die Situation der Müllerstochter spitzt sich zu, denn wie soll sie diese Aufgabe erfüllen. Nun kommt Rumpelstilzchen ins Spiel.

In der Pause hat die Theatergruppe Kaffee und Kuchen vorbereitet.

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