Balve Optimum

Reitspektakel lockt mit Vielfalt und Klasse

Maskottchen Balvi mischt sich gerne unter die Zuschauer – sehr zum Vergnügen besonders der jüngeren Pferdefreunde.

Maskottchen Balvi mischt sich gerne unter die Zuschauer – sehr zum Vergnügen besonders der jüngeren Pferdefreunde.

Foto: Marcus Bottin

Wocklum.   Zufriedene Sportler, begeisterte Zuschauer, entspannte Veranstalter: So kann es im nächsten Jahr gerne weitergehen.

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Optimum-Turnierchefin Rosalie von Landsberg-Velen strahlte mit der Sonne um die Wette, als sie um ein kleines Fazit der vier Tage rund um Schloss Wocklum gebeten wird: „Es war ein total erfolgreiches Turnier. Wir hatten über 25 000 Zuschauer hier und wir hatten fantastisches Wetter. Überall um uns herum hat es gewittert und gestürmt. An uns ist das alles vorbeimarschiert.Es hat zwar geregnet, aber nur zu Zeiten wo wir es nicht mitbekommen haben. Ich bin mega dankbar und glücklich.“

Nächtlicher Großeinsatz

Einen nächtlichen Großeinsatz hatten die Optimum-Helfer vor dem Abschlusstag zu absolvieren. Nach einem Wolkenbruch stand der Sandplatz des Springstadions unter Wasser. Zweieinhalb Stunden lang wurde das Geläuf mit einer Pumpleistung von 800 Litern pro Minute trocken gepumpt. Und am Sonntagmorgen konnten die Prüfungen ohne Probleme pünktlich gestartet werden.

Emotionale Momente

Rosalie von Landsberg-Velen wird das Turnier in besonderer Erinnerung behalten: „Es waren sehr emotionale Momente dieses Jahr. Wir feiern 70 Jahre Balve Optimum und haben dabei gelebte Geschichte wieder aufleben lassen. Ganz besonders emotional war der Besuch von Hans Günter Winkler. Er saß ganz genau original in dem Cabrio, in dem er schon 1957 hier gesessen hat.“ Auch die vielen Begegnungen bewegen die Turnierchefin: „Es gibt viele Menschen, die einem im Zuge eine solchen Jubiläumsturniers ihre eigenen Geschichten im Zusammenhang mit dem Optimum erzählen. Unglaublich, was das für ein verbindendes Element darstellt.“

Manuel Neuer überrascht mit Besuch

Einen Star hatte keiner auf der Rechnung. Wenn Pferde und Reiter beim zur Nebensache werden, muss es schon einen guten Grund geben. Der Torwart der deutschen Fußball-Nationalmannschaft ist so einer – Manuel Neuer war am Wochenende als Zuschauer in Wocklum.

Wenige Tage vor dem Abflug zur Fußball-Weltmeisterschaft in Russland begleitete der Torwart seine Frau Nina, die bei den deutschen Dressur-Meisterschaften in Balve in einer Nachwuchs-Prüfung ritt. Weil Manuel Neuer auch Autogramme schrieb und nebenbei Selfies mit begeisterten Kindern machte, rückte das reitsportliche Geschehen – zumindest bei etlichen fußballbegeisterten Besuchern – ein wenig in den Hintergrund.

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