HÖNNETAL

Rückkehr von Kindern in Kita neu geregelt

Kindergarten Kita St. Antonius in Beckum: spielende Kinder (Archiv)

Kindergarten Kita St. Antonius in Beckum: spielende Kinder (Archiv)

Foto: Jürgen Overkott / WP

Balve/Düsseldorf.  Wenn erkrankte Kinder in die Kita zurückkehren, brauchen sie kein Attest mehr. Es gibt aber Ausnahmen.

Das Land hat den Streit um Vorgaben für die Rückkehr kranker Kinder in Kindergärten und Kindertagesstätten (Kitas) beigelegt. Bisher waren Eltern verpflichtet, für ihre Kinder ärztliche Atteste vorzulegen. Kinderärzte weigerten sich aber vielerorts, diese Bescheinigungen auszustellen, zum Ärger betroffener Eltern, wie Martina Kuhlmann vom Kita-Träger Katholischer Gemeindeverband der „Westfalenpost“ sagte. Inzwischen gibt es eine Neuregelung.

48 Stunden symptomfrei

Wie Vanessa Pudlo von der Kassenärztlichen Vereinigung in Dortmund auf Anfrage der WP mitteilte, müssen Eltern künftig lediglich schriftlich erklären, dass ihre Kinder vor ihrer Rückkehr in die Kita 48 Stunden symptomfrei waren. Sie verwies auf eine „Information für Eltern“ des Familienministeriums im Netz vom 26. Juni. Bei begründeten Zweifeln an der Symptomfreiheit könne Kita-Leitung oder Kindertagespflegeperson von den Eltern verlangen, dass das Kind vor der Wiederaufnahme Kinderärztin oder Kinderarzt vorgestellt wird. Aber: „Ein Nachweis muss hierüber nicht erbracht werden.“ Allerdings: „Im Fall einer nachgewiesenen Corona-Infektion und in meldepflichtigen Verdachtsfällen nach dem Infektionsschutzgesetz ist weiter eine ärztliche Bestätigung, dass die Weiterverbreitung nicht mehr zu befürchten ist, erforderlich.“

Leserkommentare (0) Kommentar schreiben