BALVE

Schützen hoffen bei Sanierung ihres Heims auf Zuschüsse

Ehrung bei der Jahreshauptversammlung: Bei der Sanierung des Vereinsheims stehen die Schützen zusammen.

Ehrung bei der Jahreshauptversammlung: Bei der Sanierung des Vereinsheims stehen die Schützen zusammen.

Foto: Jürgen Overkott

Balve.   Leader-Geld ist möglich, Zuschüsse aus dem „Heimat-Zeugnis“-Topf wahrscheinlich: Balves Schützen hoffen auf Förderung des Heim-Umbaus.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Die Schützenbruderschaft St. Sebastian Balve will ihr Vereinsheim umbauen. Dabei hofft sie auf öffentliche Zuschüsse.

Schon lange ist den Schützen bewusst, dass das alte Heim „in die Jahre gekommen ist“, wie Geschäftsführer Thomas Scholz der WP sagte. „Es gibt zu wenige Damen-Toiletten“, bilanzierte er; „außerdem muss die Verrohrung für Kanalisation und Abflüsse erneuert werden.“

Die Schützen hatten bereits vor drei Jahren einen Anlauf genommen, um das Vorhaben in die Tat umsetzen. Damals scheiterte es an einem Zerwürfnis der damaligen Schützen-Spitze. Anschließend stellten sich die Schützen neu auf. Vorsitzender Christoph Rapp sowie seine beiden Geschäftsführer Thomas Scholz und Wolfgang Riecke ließen erst mal Ruhe in den Verein einkehren. Sie legten das Projekt Vereinsheim „zunächst einmal auf Eis“, wie sich Thomas Scholz ausdrückte. Jetzt gehen die Vorständler die Erneuerung des Vereinsheims wieder an. Dabei sicherten sie sich in einer Generalversammlung die Zustimmung der aktiven Mitglieder. Sie hatten die Wahl zwischen einer großen und einer kleinen Lösung. „Sie haben sich“, sagte Thomas Scholz, „für die große Lösung entschieden.“

Mindestens 400.000 Euro

Hingenommen wurde, dass drei Jahre Wartezeit in Zeiten boomender Konjunktur mit einer Steigerung der Kosten verbunden waren. Damals, 2016, gingen die Planer von 350.000 Euro aus. Inzwischen kalkuliert Thomas Scholz, im Hauptberuf Firmenkundenberater der Sparkasse Finnentrop, mit mindestens 400.000 Euro. „Die Materialkosten sind gestiegen“, weiß er, „und die Baukosten.“ Der Vorstand weiß aber auch, dass derzeit öffentliche Fördermittel winken. Der Leader-Verein „Bürgerregion Sorpesee“ fördert durchgewunkene Projekte mit 65 Prozent der Kosten. Das Geld stammt aus Mitteln der Europäischen Union. Nachteil: Leader-Zuwendungen sind in der Region sehr gefragt. Geld stellt aber auch das Land NRW zur Verfügung. Möglich wäre eine Förderung im Rahmen des Topfs „Heimat-Zeugnis“ für die Bewahrung ortsprägender Gebäude. Vereinsprojekte, die mehr als 100.000 Euro kosten, werden mit 90 Prozent gefördert.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben