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Schützenfest wirft 2000 Euro Gewinn ab

Musikverein "Amicitia" Garbeck

Musikverein "Amicitia" Garbeck

Foto: Richard Elmerhaus

Volkringhausen.   Das Schützenfest der St.-Hubertus-Bruderschaft in Volkringhausen am vierten Juli-Wochenende hat in den vergangenen Jahren kaum noch Gewinn abgeworfen.

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Umso erfreuter verkündet Brudermeister Stephan Neuhaus während der Abrechnung im Hubertusheim, dass beim Hochfest vor etwa fünf Wochen ein Plus von 2000 Euro erwirtschaftet worden ist. Hinzu kommen noch Spenden, unter anderem der Jubelkönige. Und: Inklusive Bierprobe sind 42,3 Hektoliter verzapft worden – eine Steigerung von etwas mehr als vier Hektoliter Bier gegenüber dem Vorjahr.

Da stellt sich die Frage, warum ausgerechnet dieses Schützenfest in Volkringhausen – das bekanntlich letzte am vierten Juli-Wochenende, weil ab 2018 immer an Pfingsten gefeiert werden soll – eine so erfreuliche Bilanz aufweist. Brudermeister Stephan Neuhaus nennt Gründe.

Trommlerkorps Eisborn

Seit 60 Jahren ist das Trommlerkorps Eisborn ununterbrochen treuer Begleiter des Schützenfestes – 1957 gaben die Musiker aus dem Bergdorf ihre Premiere in Volkringhausen. Ein Musiker der ersten Stunde ist Klaus Kurschadtke, seit 55 Jahren dabei ist Manfred Schulte und seit 50 Jahren Paul Krämer. „Viele tolle Erlebnisse“ hätten die Schützen mit den Musikern aus Eisborn geteilt, und der runde Geburtstag habe zusätzliche Besucher aus Eisborn angelockt. Auch die Anzahl der befreundeten Schützen aus Beckum am Montagabend sei sehr gut gewesen, lobt Stephan Neuhaus.

Königspaar

Marius Neuhaus regierte mit seiner Freundin Lisa Krengel: ein junges Königspaar mit einem großen Bekanntenkreis. Und weil Lisa aus Holzen kommt, sei die Zahl der Holzener Gäste am Samstagabend richtig groß gewesen, freut sich Brudermeister Stephan Neuhaus.

Musikverein „Amicitia“

Nach 33 Jahren ist Schluss. Das stand bereits vor dem Schützenfest in Volkringhausen fest. So traurig die Nachricht für die St.-Hubertus-Bruderschaft ist – der Abschied hat viele Besucher noch einmal sprichwörtlich aus dem Keller geholt. Denn, so Stephan Neuhaus: „Die Gäste wollten sehen, wie sich die Amicitia aus Volkringhausen verabschiedet.“ Und wie hat die Festmusik „Adios“ gesagt? „Grandios“, bilanziert der Vorsitzende. „Allein das Frühschoppenkonzert war eine überragende Leistung. Gänsehaut-Momente pur.“

Neustart

Mit dem Abschied der „Amicitia“ ist auch ein neuer Termin für das Schützenfest in Volkringhausen verbunden. In einer Außerordentlichen Mitgliederversammlung im Juli entschieden die Mitglieder – „und zwar mit überwältigender Mehrheit und über alle Generationen hinweg“, so Stephan Neuhaus – den Höhepunkt im Schützenjahr zukünftig an Pfingsten auszurichten. Eine neue Festkapelle ist nötig, gefunden ist sie noch nicht. Angebote seien eingeholt worden, berichtet der Vorsitzende Stephan Neuhaus. Allerdings gebe es auch Rückmeldungen, erst ab 2019 die Festmusik in Volkringhausen übernehmen zu wollen. „Wir wünschen uns natürlich schon für das nächste Jahr eine Zusammenarbeit, die langfristig angelegt ist.“ Eine Lösung solle so schnell wie möglich gefunden werden. Neuhaus: „Ziel ist, im Oktober eine klare Aussage über die Festmusik treffen zu können.“

Programm und Grundgerüst des Schützenfestes sollen beibehalten werden, kleine Änderungen seien dennoch möglich. „Wir sind für jede Idee und jede Anregung dankbar. Einfach beim Vorstand melden“, sagt der 1. Vorsitzende.

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