Langenholthausen

Schuppen in Flammen: Deshalb waren Löscharbeiten mühselig

Schuppenbrand in Langenholthausen: hoher Sachschaden

Schuppenbrand in Langenholthausen: hoher Sachschaden

Foto: Feuerwehr Balve

Langenholthausen.  Schuppenbrand in Langenholthausen. Der Einsatz war mühselig. Wehr-Chef Frank Busche nennt die Gründe.

Beim Brand einer Gartenhütte in der Nähe eines frei stehenden Wohnhauses an der Sunderner Straße in Langenholthausen ist hoher Sachschaden entstanden. Das teilten Polizei und Feuerwehr am Dienstag mit. Die Brandursache war zunächst ungeklärt. Die Polizei sucht Zeugen.

Die Feuerwehr wurde am früheren Dienstagmorgen gegen 0.13 Uhr alarmiert, wie Feuerwehr-Chef Frank Busche auf Nachfrage der Westfalenpost sagte.

Die ersten Einsatzkräfte der Löschgruppe Langenholthausen fanden im rückwärtigen Bereich des Hauses einen in voller Ausdehnung brennenden Geräteschuppen samt Brennholzschuppen vor. Die Löschmaßnahmen wurden erschwert durch ausströmendes, entflammtes Gas aus einer Gasflasche eines in dem Geräteschuppen stehenden Grills. „Im weiteren Einsatzverlauf stellte sich heraus, dass sich innerhalb des Brennholzstapels mehrere Glutnester gebildet hatten, welche das Feuer immer wieder entfachten. Um an diese Glutnester gelangen zu können, musste das Brennholz von den Einsatzkräften in Handarbeit aus dem Schuppen entfernt werden, um dann die versteckten Glutnester ablöschen zu können“, fasste Frank Busche zusammen. Gegen 2.15 Uhr waren die Arbeiten beendet.

Im Einsatz waren rund 35 Einsatzkräfte der Löschgruppen Langenholthausen und Balve sowie der Rettungsdienst Balve, der zum Eigenschutz der Feuerwehr-Einsatzkräfte vor Ort war. Die Polizei hat Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen. Polizeisprecher Lorenz Schlotmann sagte der Westfalenpost, es sei ungeklärt, was den Brand verursacht habe. Ein technischer Defekt sei genauso möglich wie Brandstiftung. Hinweise an die Polizei: Telefon 02373-9099-0.

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