KÜNTROP

Segel-Novizen genießen beim LSV Freiheit über den Wolken

Top-Thermik, Top-Stimmung

Top-Thermik, Top-Stimmung

Foto: Michael Pagel

Küntrop.   Dicke Wolken türmten sich am Wochenende über Küntrop: perfekte Bedingungen für den Schnuppertag. Was Segel-Novizen beim LSV erlebten.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >

Perfekte Wetter-Bedingungen haben den Schnupperkurs des Luftsportvereins Sauerland auf dem Flugplatz in Küntrop zu einem Erfolg gemacht. Vereinssprecherin Marie Kneer jedenfalls war hin und weg.

Bereits um 9 Uhr startete der Kurs mit einer kurzen Einführung in den Verein, die Räumlichkeiten und den Ablauf des Flugbetriebs. Dann hieß es für die Teilnehmenden auch schon ab ans Flugzeug. Auch dort wurden sie von Ausbildungsleiter Ludwig Fellenberg und Streckenflieger Sven Friedriszik mit dem Schulflugzeug des Vereins vertraut gemacht. Kurze Zeit später ging es dann auch schon in die Luft.

Jede(r) Teilnehmende startete gemeinsam mit einem erfahrenen Fluglehrer gen Himmel. „Ich war sehr aufgeregt, weil ich nicht wusste was jetzt auf mich zu kam. Vor dem Flug dachte ich noch, dass ich vielleicht mal kurz den Steuerknüppel anfassen darf, aber dass ich schon einige Übungen selbst fliegen und ausprobieren durfte, wie sich ein Segelflugzeug in der Luft verhält, damit hätte ich nicht gerechnet“, berichtet die 25-jährige Ebru Özbek nach ihrem ersten Flug.

Luftig-leichtes Erlebnis

Das Wetter ließ für die Schnupperflieger zwei bis drei Flüge zu – der Balver Jonathan Gruschka konnte sogar einen längeren Flug übers Sauerland genießen. „Dass man sich so lange nur mithilfe der Natur in der Luft halten kann, das hat mich sehr überrascht – es hat einfach großen Spaß gemacht. Ich überlege, ob ich mit der Ausbildung zum Segelflugzeugführer weiter mache“, freute sich Gruschka nach dem Aussteigen aus dem Doppelsitzer.

Auch Rita Sterzel, Marc Königsmann und Anette Niekrens waren begeistert – allerdings nicht nur vom Fliegen selbst, auch von der Atmosphäre am Flugplatz. „Hier sind alle so aufgeschlossen und gut drauf – wir haben die Flieger mit Fragen gelöchert und sie haben uns in Ruhe alles erklärt“, schwärmte Rita Sterzel nach dem Flugbetrieb. Marc Königsmann resümiert: „Ich hatte große Freude an diesem Wochenende. Das Fliegen selbst ist der Hammer und auch das Vereinsleben habe ich sehr genossen!“

Die Schnuppermitgliedschaft gilt vier Wochen lang.

Inhalt 
ARTIKEL AUF EINER SEITE LESEN >
Leserkommentare (0) Kommentar schreiben