Balve/Plettenberg.

Sparkasse beschert Stadtkasse 140.800 Euro aus Überschuss

Grund zum Strahlen: Vorstandsmitglied Mike Kernig (links) und Vorstandssprecher Kai Hagen.

Grund zum Strahlen: Vorstandsmitglied Mike Kernig (links) und Vorstandssprecher Kai Hagen.

Foto: Tomislav Majic

Balve/Plettenberg.   Die heimische Sparkasse beschert der Balver Stadtkasse 140.800 Euro. Das teilte Sparkassen-Sprecher Tomislav Majic mit. Außerdem zahlte das kommunale Geldinstitut 300.632 Euro Gewerbesteuer. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf knapp 3,3 Millionen Euro. Die Bilanzsumme kletterte um 2,21 Prozent. Rund 5,5 Millionen Euro fließen ins Eigenkapital.

Die heimische Sparkasse beschert der Balver Stadtkasse 140.800 Euro. Das teilte Sparkassen-Sprecher Tomislav Majic mit. Außerdem zahlte das kommunale Geldinstitut 300.632 Euro Gewerbesteuer. Der Bilanzgewinn beläuft sich auf knapp 3,3 Millionen Euro. Die Bilanzsumme kletterte um 2,21 Prozent. Rund 5,5 Millionen Euro fließen ins Eigenkapital.

Majic sprach von „Wachstum in allen Geschäftsbereichen“. Vorstandssprecher Kai Hagen verwies auf großes Kundenvertrauen. Das habe eine Zufriedenheitsanalyse im vorigen Jahr ergeben. Hagen: „98 Prozent der befragten Kunden haben demnach ein hohes beziehungsweise sehr hohes Vertrauen zur Vereinigten Sparkasse mit ihren Beraterinnen und Beratern.“ Die Sparkasse nimmt für sich neben hoher Beratungsqualität große Kundennähe in Anspruch. Dazu gehört, dass die Sparkasse beiden Filialen in Balve und Garbeck weiter offen hält.

Zugleich bietet die Sparkasse digitale Dienste wie die Sparkassen-App an. Geplant ist auch ein Online-Bezahlmodell via Apple-Pay.

Unbefristete Arbeitsverträge

Beim Bilanzgespräch in Plettenberg heiß es, die Kreditnachfrage sei „weiterhin hoch“, getrieben vom Wirtschaftsboom. Zugesagte Firmenkredite nahmen um knapp neun Prozent auf 228 Millionen Euro zu. Das Kundenkreditvolumen wuchs auf 1,4 Milliarden Euro. „Wir sind und bleiben der Mittelstandsfinanzierer Nr. 1“, bekräftigte Hagen.

Im Privatkundenkreditgeschäft spürte die Sparkasse den Immobilien-Boom. Bei Wohnungsbaudarlehen gab es einen „starken Zuwachs“. Sie stiegen um 29 Millionen Euro auf insgesamt 488 Millionen Euro.

Die Geldvermögensbildung war den Privatkunden auch im vergangenen Jahr sehr wichtig. Die Kundeneinlagen stiegen um drei Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Euro. Einen Sprung nach vorn machte das Wertpapiergeschäft mit einem Plus von gut 13 Prozent auf mehr als 88 Millionen Euro..

Zum Jahresende 2018 beschäftigte die Sparkasse 312 Mitarbeiter(innen). Die Bank arbeitet an einem Generationen-Wechsel. Ende 2018 waren 21 junge Menschen bei der Sparkasse in Ausbildung. Allen diesjährigen Absolventen wurden unbefristete Arbeitsverträge angeboten.

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