BALVE

SPD-Ratsherr Uwe Geitz steht vor Rückzug aus der Politik

Ein Bild aus alten Tagen: Uwe Geitz, Sigrid Schmidt, Anna Schwabe, Bernd Zielhofer, Ulrike Geitz und Cay Schmidt (von links)

Ein Bild aus alten Tagen: Uwe Geitz, Sigrid Schmidt, Anna Schwabe, Bernd Zielhofer, Ulrike Geitz und Cay Schmidt (von links)

Foto: Heinemann, Claudia

Balve.   Er prägte seine Partei, und er prägte die Kommunalpolitik: Uwe Geitz. Warum sich der engagierte Mann aus Sanssouci zurückzieht.

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Der schwer erkrankte SPD-Ratsherr Uwe Geitz, zugleich stellvertretender Fraktionsvorsitzender, steht vor dem Rückzug aus dem Stadtparlament. Das sagte Fraktionschef Cay Schmidt. „Wir bedauern es sehr, dass Uwe sich nicht erholt hat.“

Noch nicht offiziell abgemeldet

Uwe Geitz hat sich demnach aus Balve abgemeldet. Den Rücktritt von seinem politischen Amt habe er aber noch nicht offiziell erklärt. Uwe Geitz wohnt inzwischen wieder in seiner alten Heimat Hagen. Damit hat er in Balve seine Wählbarkeit verloren. Der Sozialdemokrat hatte zuvor in Sanssouci gewohnt. Zwischenzeitlich führte er seine Partei im Rat. Bei der Kommunalwahl 2014 gelang es ihm gemeinsam mit seiner Partei, 3,1 Prozentpunkte hinzuzugewinnen. „Und das ist uns gelungen, obwohl wir zwei Wahlkreise überhaupt nicht besetzen konnten“, hatte Uwe Geitz damals angemerkt. Er habe mit diesem Ergebnis nicht gerechnet und sei nun rundum zufrieden: „Wir haben mit wenigen Leuten einen intensiven Wahlkampf betrieben.“ Die SPD brachte es auf 14,3 Prozent der Stimmen.

Uwe Geitz vertrat seine Partei im Betriebsausschuss und im Rechnungsprüfungsausschuss. Aufgrund gesundheitlicher Probleme zog er sich in den vergangenen Jahren allerdings zunehmend zurück.

Die SPD müssen in Kürze die Nachfolge von Uwe Geitz regeln. Die nächste Ratssitzung findet am Mittwoch, 26. Juni, statt. Auf der Reserveliste stehen Bernd Zielhofer und Anna Schwabe vorn.

Sohn folgt Mutter

Die SPD-Fraktion besteht derzeit aus Cay und Sigrid Schmidt sowie Uwe Geitz’ Sohn Jannik und Thomas Vogtmann.

Bereits im November hatte Uwe Geitz’ Ehefrau Ulrike, Sozialdemokratin wie er, ihr Ratsmandat niedergelegt. Für sie der gemeinsame Sohn Jannik nach. Er stand auf der Reserveliste ganz oben.

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