MOBILITÄT

Stadt Balve will E-Auto für 30.000 Euro anschaffen

Balves  Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus Sparkassenvorstand Mike Kernig Innogy-Beauftragter Johannes Kobeloer, v.lks.

Balves  Kämmerer Hans-Jürgen Karthaus Sparkassenvorstand Mike Kernig Innogy-Beauftragter Johannes Kobeloer, v.lks.

Foto: Jürgen Overkott / WP

Balve.  Balve setzt Autos bei Padberg unter Strom - an der ersten öffentlichen Ladesäule. Ab sofort können Akkus aufgeladen werden.

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Balves erste öffentliche E-Lade-Säule kann ab sofort benutzt werden. Die elektrische Ära auf Balves Straßen hat am Montagnachmittag endgültig begonnen. Zugleich kündigte Stadtkämmerer Hans-Jürgen Karthaus an, für den Kauf eines E-Autos seien 30.000 Euro eingeplant.

Sie werden auf dem Parkplatz Padberg eher zu sehen als zu hören sein, die flüsterleisen E-Autos. Ab sofort können Elektrofahrzeuge ihre Akkus an der Ladesäule auftanken. Binnen 45 Minuten sollen zumindest Kleinwagen-Batteriezellen zu rund 80 Prozent geladen sein. Am Montag kamen Vertreter von Sparkasse, städtischer Netzgesellschaft und Innogy zur Einweihung.

Zwei Fahrzeuge gleichzeitig

An der Ladesäule bei Padberg können zwei Fahrzeuge gleichzeitig ihre Akkus laden – 24 Stunden lang, die ganze Woche. Die Säulen ist mit zwei Ladepunkten für Typ-2-Stecker nach EU-Standard ausgestattet. Die Kilowattstunde kostet 39 Cent. Strom tanken können Vertrags- wie Einmalkunden. Alle Zahlungssysteme sind möglich. Neben dem Online-Bezahldienst Pay Pal werden auch Kreditkarten akzeptiert. Eine EC-Karte indes reicht nicht.

Weitere Ladesäulen, in der Kernstadt wie in den Ortsteilen, sollen folgen. In Planung ist eine Säule am Camous. Ein Standort, wie der Parkplatz Padberg, muss demnach ans öffentliche Stromnetz angeschlossen sein. Die Stellfläche empfahl sich obendrein, weil der Stadt das Grundstück gehört.

Noch gibt der Bund dem Vorhaben mit 2500 Euro Fördergeld finanzielle Starthilfe, die Sparkasse mit einem nicht genannten Betrag ebenso. Die Netzgesellschaft unterstützt die Innogy beim Auspacken ihres Service-Paketes. Innogy übernimmt Bau, Wartung, Instandhaltung und Entstörung. Ferner achtet das Unternehmen auf Einhaltung der Förderrichtlinien. Das Acht-Jahres-Paket kostet 16.000 Euro.

Längst engagieren sich auch Privatleute, um die heimische Gesellschaft mit Stom mobil zu machen – etwa Haus-Recke-Besitzer Uli Vanselow.

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