HÖNNETAL

Steinbruch-Ausbau: Christel Mense will Pro & Contra abwägen

Lhoist-Kipper im Einsatz

Lhoist-Kipper im Einsatz

Foto: Peter Müller

Balve/Menden.   Kreistagsmitglied Christel Mense hält sich zum geplanten Ausbau des Lhoist-Steinbruchs in Eisborn zunächst bedeckt. Wie sie argumentiert.

Die Mendener Kreistagsabgeordnete Christel Mense (CDU) verspricht, als Mitglied des Regionalrates im Regierungsbezirk Arnsberg alle Argumente für und gegen den geplanten Ausbau des Steinbruchs bei Eisborn sorgsam abzuwägen. Das sagte sie auf Anfrage der „Westfalenpost“.

Planungskommission informiert

Sie erklärte, ihr Kenntnisstand entspreche dem, was das Unternehmen bei der Vorstellung seines Vorhabens in Eisborn bekannt gegeben hatte. Sie wisse, dass sich inzwischen eine Bürgerinitiative gegründet hat, fügte Mense hinzu.

Zugleich erklärte sie: „Die Planungskommission und einige Regionalratsmitglieder haben sich vor Ort über die geplante Erweiterung des Steinbruchs in Eisborn/Asbeck informiert.“ Das Unternehmen habe frühzeitige Information über sein Vorhaben angeboten.

Mense weiter: „Einen offiziellen Antrag der Firma Lhoist gibt es noch nicht, den wir in den zuständigen Gremien beraten können.“

Sobald der Antrag in den zuständigen Gremien eingebracht werde, sei es für die CDU Fraktion des Regionalrates „selbstverständlich“, die Meinung der Antragsteller sowie der Gegner anzuhören.

Steinbruch soll um 86 Hektar vergrößert werden

Lhoist will den Steinbruch ab 2023 um 86 Hektar vergrößern. Das Baustoff-Unternehmen denkt in einem Zeitraum von 30 Jahren.

Die Bürgerinitiative befürchtet Nachteile für Anwohner in den Balver Ortsteilen Eisborn und Horst sowie in den Mendener Ortsteilen Asbeck und Böingsen – von Lärm und Staub bis hin zum Wertverlust von Wohneigentum.

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