Erweiterungspläne

Steinbruchbetreiber Lhoist kämpft um Akzeptanz in Balve

Besuch im Steinbruch Asbeck: Die Dimensionen der Anlage sind riesig.

Besuch im Steinbruch Asbeck: Die Dimensionen der Anlage sind riesig.

Eisborn.   Steinbruchbetreiber Lhoist kämpft weiter um Akzeptanz für seine Erweiterungspläne in Balve. Die Firma kündigt weitere Bürgerforen an.

Steinbruchbetreiber Lhoist setzt weiter auf Informationsforen wie am vergangenen Dienstag in Eisborn: „Wir möchten mit den Nachbarn frühzeitig ins Gespräch kommen. Mit dem neuen Format ‚Dialog vor Ort‘ wollen wir fortlaufend in einen Informationsverlauf eintreten und für Transparenz sorgen“, erklärt Christian Zöller, Leiter Politik und Bürgerdialog bei Lhoist. Der Konzern, zu dem auch Rheinkalk gehört, will den Steinbruch im Bereich Horst erweitern (WP berichtete).

60 Millionen Euro Jahresumsatz

Werksleiter Dr. Zacharias Grote erklärt die Situation des Unternehmens mit einem Jahresumsatz von 60 Millionen Euro, 194 eigenen Mitarbeitern und 50 weiteren aus Fremdfirmen. Das Geld werde mit Kalk und Kalksteinprodukten verdient. Seit 2010 habe man 50 Millionen investiert. Doch nun gingen die Ressourcen zu Ende.

In zehn Jahren sei ohne Erweiterung des Abbaues Schluss. Mit der Erweiterung sei die Produktion für weitere 30 Jahre gesichert. Bei dem Bürgerdialog am vergangenen Dienstag hatten die Vertreter des Lhoist-Konzerns viel Kritik ernten müssen. So ging es unter anderem um Lärmbelästigung und um die Erschütterungen durch Sprengungen. Auch der abgeholzte Wald sorgte für viele Nachfragen der Anwohner, die zu dem Forum gekommen waren. Im Herbst soll es weitere ähnliche Foren geben.

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