Politik

Steuereinnahmen in Balve auf Rekord-Niveau

Foto: Richard Elmerhaus

Balve.   Der Entwurf 2018 sieht nicht nur einen ausgeglichenen Haushalt vor, sondern einen Überschuss in Höhe von 94 289 Euro.

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„Mit einem so positiven Jahresergebnis heben wir uns zurzeit und Gott sei Dank von vielen anderen Städten und Kommunen in Nordrhein-Westfalen ab“, sagte Bürgermeister Hubertus Mühling im Rat der Stadt Balve sichtlich stolz. Für die gute Nachricht hatte er Gründe parat: „Der Konjunkturmotor brummt. Das kommt auch bei uns an. Und die Gewerbesteuereinnahmen sind auf Rekord-Niveau.“

Stringente Ausgabenkontrolle

Das Stadtoberhaupt lobte außerdem die „sehr stringente Ausgabenkon­trolle im Hause“. Die durch den Rat der Stadt Balve beschlossenen Sparbemühungen würden Früchte tragen. Allerdings stoße die Verwaltung immer mehr auch an ihre Leistungsgrenze bei den anfallenden Aufgaben: Ausbau der OGS in der Grundschule St. Johannes Balve, Betreuung und Verwaltung der „hohen Flüchtlingszahlen in unserer Stadt“, Umsetzung des Brandschutzbedarfsplanes zur „Sicherung des Brandschutzes in Balve“, Umbau der Verwaltung hin zu einer Digitalen Verwaltung oder die „Verbesserungen“ der Serviceleistungen und Öffnungszeiten des Bürgerbüros. „Die ständig ansteigenden Anforderungen, zum Beispiel bei Berichten, binden enorm viel Kraft.“ Zudem sei das Durchschnittsalter der städtischen Mitarbeiter mit 50 Jahren „relativ hoch“, so Mühling.

Zukunftssicher

Um die Verwaltung zukunftssicher aufzustellen, plant die Stadt Balve unter anderem zwei Auszubildende im nächsten Jahr einzustellen. Mühling: „Das ist eine Weichenstellung zur Stärkung von Eigengewächsen. Um Balve zukunftsfest zu machen, bedarf es einer leistungsfähigen Verwaltung.“ Der Bürgermeister wünschte sich für die anstehenden Klausurberatungen (CDU, UWG, SPD) „konstruktive Gespräche“. Diesen Wunsch äußerte auch Stadtkämmerer Hans-Jürgen Karthaus, der neben den guten Zahlen für das nächste Haushaltsjahr mitteilte: „Wir setzen auf Gebührenstabilität. Daher werden 2018 keine Gebühren erhöht.“

Gebrauchte Kleinkehrmaschine

Angeschafft werden soll – sofern der Rat der Stadt Balve in der Sitzung am 5. Dezember „Grünes Licht“ gibt – eine gebrauchte Kleinkehrmaschine. Bisher würde die Kehrmaschine aus Menden in Balve eingesetzt. Weil diese aber neu sei, „sind die Kosten pro Stunde erheblich gestiegen“, informierte Hans-Jürgen Karthaus. Die Verwaltung habe gegengerechnet: Die Anschaffung einer eigenen, gebrauchten Kleinkehrmaschine werde sich für die Stadt Balve auf Dauer rechnen.

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