Torben Reuß ist erster „Pfingst-König“

Volkringhausen.   Torben Reuß ist der neue König in Volkringhausen. Beim ersten Pfingst-Schützenfest der Bruderschaft setzte er sich nach einem Jahr als Jungschützenkönig nun gleich die Krone bei den „Großen“ auf. An seiner Seite steht wieder Evelina Neuhaus. Zuvor hatte das scheidende Königspaar Heiko und Anke Wortmann für eine Riesenstimmung gesorgt und sich hoch emotional aus dem Amt verabschiedet. Den neuen Termin ihres Hochfestes werten die Volkringhauser Schützen als absolut gelungen.

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Torben Reuß ist der neue König in Volkringhausen. Beim ersten Pfingst-Schützenfest der Bruderschaft setzte er sich nach einem Jahr als Jungschützenkönig nun gleich die Krone bei den „Großen“ auf. An seiner Seite steht wieder Evelina Neuhaus. Zuvor hatte das scheidende Königspaar Heiko und Anke Wortmann für eine Riesenstimmung gesorgt und sich hoch emotional aus dem Amt verabschiedet. Den neuen Termin ihres Hochfestes werten die Volkringhauser Schützen als absolut gelungen.

„Wir sind für unseren Mut belohnt worden, bislang gab es mir gegenüber nur positive Rückmeldungen“, versuchte sich Stefan Neuhaus, Brudermeister der Volkringhauser Schützen, am Pfingstsonntag schon an einem ersten Fazit. Und auch Torben Reuß gab im Gespräch eine persönliche Einschätzung ab: „An der Vogelstange war es deutlich voller als zuletzt.“

Junges Königspaar

Dabei war der 23-Jährige während der gut einstündigen Jagd auf den Holzvogel am Sonntagvormittag vor allem mit einem genauen Blick auf den Aar und ausreichend Zielgenauigkeit beschäftigt. Denn er hatte sich das Ziel gesetzt: Ich will König werden. Von ganz langer Hand geplant war es nicht. „Der Plan hat sich in den letzten Tagen vor dem Schützenfest entwickelt“, gewährte Reuß einen Einblick.

Gesagt, getan. 137 Schüsse hielt der Vogel bei tollen äußeren Bedingungen stand. Gegen viertel nach elf fiel er zu Boden. Torben Reuß bleibt damit gewissermaßen König, wechselt nur die Abteilung. Das vergangene Jahr amtierte er nämlich als Jungschützenkönig. Ein Amt, an dem er offenbar Gefallen gefunden hat. Neben dem Offizierskorps der St.-Hubertus-Bruderschaft ist der 23-Jährige dem Ort auch durch sein Engagement als stellvertretender Löschgruppenführer der Freiwilligen Feuerwehr verbunden. Und als Sohn des derzeitigen Oberst Detlef Reuß ist ihm das Schützenwesen natürlich auch ein Stück weit in die Wiege gelegt worden.

Auch im zweiten Regentschaftsjahr wird Evelina Neuhaus als Königin an der Seite von Torben Reuß stehen. Die 21-Jährige aus Mellen ist die Freundin des Volkringhauser Regenten. Am Sonntagnachmittag konnten sie mit dem Festzug der neuen Majestäten einen ersten Höhepunkt ihrer Amtszeit erleben. Ein ebenso wie das Königspaar noch recht junger Hofstaat wird die beiden im kommenden Jahr begleiten.

Damit klang das erste Volkringhauser Schützenfest am Pfingstwochenende langsam aber sicher aus. Brudermeister Stefan Neuhaus zeigte sich äußerst zufrieden und auch ein bisschen stolz. Die Entscheidung zur Verlegung sei im Nachhinein auf jeden Fall die richtige gewesen. Das sahen auch viele der Festbesucher auf Nachfrage ähnlich.

Vor allem die ersten beiden Festtage hatten natürlich ganz im Zeichen der scheidenden Regenten Heiko und Anke Wortmann gestanden. Sie sorgten für eine ausgelassene Stimmung. Zum Beispiel am Samstag, als die Königin kurzentschlossen zum Taktstock bei der Festmusik griff und die Schützenhalle zum Kochen brachte.

Hoch emotional, mit einer kleinen Träne im Auge, nahm sie am Sonntagmittag ihre offizielle Verabschiedung aus dem Amt der Regentin hin. „Es war ein so unfassbar tolles Jahr“, gewährte sie Einblick in ihre Gefühlslage. Allerdings kaum noch bei Stimme, was auf ausgelassene Stunden schließen lassen könnte. „Eigentlich war alles toll. Ganz besonders gefreut haben wir uns aber auf den Freitag, als wir abgeholt wurden und es dann endlich losging.“

Emotionen, die auch Stefan Neuhaus bei der Proklamation nicht unberührt ließen. Mit großer Spannung hatte der Brudermeister wie auch alle anderen Festbesucher der Frage entgegengefiebert, wie die neue Festmusik ankommt. Abschließend wollte Neuhaus zum Musikzug der Freiwilligen Feuerwehr Heggen wie auch den „Brandstiftern“ nur zwei Worte sagen: „Einfach Bombe!"

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