STRAßENWAHLKAMPF

Volker Schmidt: Welche Themen Balvern auf den Nägeln brennen

Landratskandidat Volker Schmidt (2. von rechts) mit Balver SPD-Mitgliedern an der Hauptstraße

Landratskandidat Volker Schmidt (2. von rechts) mit Balver SPD-Mitgliedern an der Hauptstraße

Foto: Yalcin Geyhan

Balve.  Finale des Straßenwahlkampfs: Am Samstag waren CDU, UWG und SPD in Balves Innenstadt unterwegs. Diesmal auch mit Landratskandidat Volker Schmidt.

Finale im Straßenwahlkampf. Die drei Balver Parteien CDU, UWG und SPD nutzen ihre letzte Chance, vor der Kommunalwahl am Sonntag, 13. September, Präsenz auf der Hauptstraße in Balve zu zeigen. Diesmal war auch Landratskandidat Volker Schmidt (SPD) zu sehen. 90 Minuten lang war er für Balver Bürger ansprechbar. Sie nutzten ihre Chance.

Sie haben sich Top-Wetter fürs Wahlkampffinale ausgesucht. Hat das Folgen für die Laune der Menschen, mit denen Sie gesprochen haben?

Volker Schmidt: Wenn es geregnet hätte, wäre es schwieriger gewesen. Ich habe einige ganz gute Gespräche geführt - wobei Balve natürliche eine CDU-Hochburg ist. Das wissen wir ja alle.

Worum ging es in den Gesprächen?

Es waren auch inhaltliche Gespräche. Es ging um Bus- und Bahnverbindungen. Es ging auch um die Steinbruch-Erweiterung in Eisborn. Wobei ich zu Eisborn sagen muss: Da würde ich mir gern selbst persönlich ein Bild von machen. Ich bin keiner, der sich nur aus den Medien informiert. Ich suche das persönliche Gespräch.

Samstagmorgen ist normalerweise Einkaufstag. Wie viel war los auf der Hauptstraße?

Relativ wenig. Es waren nicht so viele Leute unterwegs. Die CDU und die UWG waren auch da. Ich kann nicht sagen, dass wir überlaufen wurden. Aber das, was an Gesprächen da war, war für mich von Interesse. Das war gut.

Wie viele Termine haben Sie am Samstag?

Balve war der erste. Dann kommen noch Iserlohn, Neuenrade und Lüdenscheid. Hinterher gibt es noch eine Videokonferenz, an der ich teilnehme.

In unserem Gespräch wirken Sie so, als wenn Ihr Adrenalinspiegel noch im normalen Bereich ist. Sie haben ja schon einige Wahlkämpfe hinter sich. Wie ergeht es Ihnen in der Nacht vor der Wahl?

Ich glaube, ich kann noch gut schlafen. Man hat ja eine gewisse Lebenserfahrung, man hat eine Gelassenheit entwickelt. Ich kämpfe nicht um meine berufliche Existenz. Vielleicht sich das am Sonntag kurz vor 18 Uhr. Ich bin aber nicht aufgeregt und auch nicht hypernervös.

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