GARBECK

Warum die „Zauberkiste“ in Garbecks Schule mehr Platz hat

Spielen ist wichtig in der Kinderbetreuung der „Zauberkiste“.

Spielen ist wichtig in der Kinderbetreuung der „Zauberkiste“.

Foto: WP-Archiv

Garbeck.   Mehr Bedarf an Kinderbetreuung: Deshalb braucht die „Zauberkiste“ in Garbecks Schule mehr Platz. Doch die Problemlösung war nicht so einfach.

Dachboden und Dachgeschoss der Grundschule Garbeck können künftig vom Kinderbetreuungsverein „Zauberkiste“ genutzt werden. Das teilte Bürgermeister Hubertus Mühling (CDU) im Haupt- und Finanzausschuss mit.

Bisher wurden die Räume im Altbau der Schule von einer syrischen Familie genutzt. Parteiübergreifend war schon lange klar, dass die „Zauberkiste“ erst dann mehr Platz erhält, wenn die Familie innerhalb von Balve umziehen kann. Das ist inzwischen der Fall. Die Familie wohnt seit dem 1. März in Mellen. Die Stadt hat sich darum gekümmert. Ihr liegt zugleich daran, dass die syrische Familie Anschluss im Dorf findet. Die Chancen stehen gut, wie Mühling sagte: „Die ersten Familien aus Mellen haben sich bereits gemeldet.“

Was die „Zauberkiste“ bietet, wie viel es kostet

Der Verein „Zauberkiste“ organisiert Kinderbetreuung in der Grundschule Garbeck. Die Einrichtung hat von montags bis freitags von 7.45 Uhr bis 16 Uhr geöffnet. Die Betreuung ist in der mittleren Etage des Altbaus untergebracht. Dort können Kinder spielen und bei Bedarf zu Mittag essen. Zudem gibt es Hausaufgabenbetreuung in einem Klassenraum. Eltern können mit Betreuerinnen Abholzeiten individuell absprechen. Die Betreuung hat auch in den ersten drei Wochen der Sommerferien sowie die erste Woche von Herbst- und Osterferien geöffnet. Voraussetzung für die Betreuung eines Kindes ist die Mitgliedschaft im Förderverein der „Zauberkiste“ für 15 Euro pro Jahr. Ein einzelner Betreuungstag kostet drei Euro. Für tägliche Betreuung bis 16 Uhr fallen 45 Euro an. Der Betreuungsbedarf ist zuletzt deutlich gewachsen.

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