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Warum Garbecks Feuerwehr ein neues Gerätehaus erhält

Garbecks Feuerwehr  (hier: Jugendbetreuer Robin König, links, und Wehr-Sprecher Kai Gaberle) bereitet sich auf den Tag der offenen Tür am Sonntag vor. Der Löschzug erhält nach dem Willen des Rates ein neues Gerätehaus.

Garbecks Feuerwehr  (hier: Jugendbetreuer Robin König, links, und Wehr-Sprecher Kai Gaberle) bereitet sich auf den Tag der offenen Tür am Sonntag vor. Der Löschzug erhält nach dem Willen des Rates ein neues Gerätehaus.

Foto: Jürgen Overkott

Balve.   In nicht-öffentlicher Sitzung beschloss der Rat den Bau eines neuen Feuerwehr-Gerätehauses in Garbeck. Was dafür spricht.

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Der Rat der Stadt Balve hat am Mittwochabend einen wichtigen Arbeitsauftrag zum Brandschutz an die Verwaltung erteilt. Neben der bereits beschlossenen und in Arbeit befindlichen Planung für ein neues, gemeinsames Gerätehaus für die Löschgruppen Beckum und Volkringhausen im Bereich Sanssouci sollen nun auch die Überlegungen in Garbeck in Richtung eines Neubaus gelenkt werden. Das teilte André Flöper von der Verwaltungsspitze mit. Der Beschluss wurde in nicht-öffentlicher Sitzung gefasst.

Der Ist-Zustand

Demnach wurde der Schritt nötig, „da die Planung zur Erweiterung des bestehenden Gerätehauses an der Schulstraße in Garbeck deutlich aufzeigten, dass die heutigen Anforderungen an ein Feuerwehrgerätehaus hier nicht oder nur schwer umgesetzt werden können“.

André Flöper weiter: „Hierbei stehen vor allem die notwendigen Umsetzungen im Bereich der Stellplätze, die Geschlechtertrennung und die Unfallverhütungsvorschriften im Vordergrund.“

Die Anbau-Variante

Ebenso würde ein Anbau an das bestehende Gerätehaus weitere Einschränkungen im Bereich der Grundschule Garbeck, des Kindergartens in der alten Schule und eventuell auch für den Betreuungsverein der Grundschule Garbeck mit sich bringen, hieß es.

Die Neubau-Variante

Vor dem Hintergrund dieser Problemlage sieht es der Rat laut Flöper als sinnvoll an, bereits jetzt über einen Neubau für den Löschzug 2 nachzudenken.

Dass der Ortsteil Garbeck auch in Zukunft einen eigenen Gerätehausstandort benötigt, habe der regelmäßig tagende Arbeitskreis Feuerwehr bereits vor einiger Zeit festgestellt, hieß es. Mit dieser Grundaussage wird jetzt in Garbeck eine zur Bebauung mögliche Fläche an der Langenholthausener Straße zwischen den Gewerbebetrieben Firma Kaczmarek (Natursteine) und Firma Haarmann (Fenster und Türen) in den Fokus genommen.

Durch die Verwaltung sollen Grundstückverhandlungen geführt werden und Kostenermittlungen erstellt werden, um weitere Beschlüsse für die Zukunft fassen zu können.

Der Standort Sanssouci

Dies betrifft ebenso die Planungen für den Neubau des Gerätehauses für den Löschzug 3 im Bereich Sanssouci. Auch hier hat der Rat die Verwaltung mit den konkreten Grundstücksverhandlungen und Planungen für den dort angedachten Neubau beauftragt.

Der Planungsauftrag

In diesem Zusammenhang hat die städtische Verwaltung auch den Auftrag erhalten, die Abrisskosten für die alte Volksschule in Volkringhausens Kapellenstraße zu ermitteln und darzulegen, wie eine Wohnbebauung in diesem Bereich ermöglicht werden kann. „Die mögliche Umsetzung“, erklärte André Flöper, „hängt dabei jedoch von der Fertigstellung des neuen Gerätehauses ab.“

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