HÖNNETAL

Was die Bahn zu Info-Chaos der Hönnetalbahn sagt

Wenn Züge in Menden enden: In den vergangenen Monaten gab es eine Menge Probleme im Hönnetal.

Wenn Züge in Menden enden: In den vergangenen Monaten gab es eine Menge Probleme im Hönnetal.

Foto: Martina Dinslage

Balve/Düsseldorf.   Die Bahn hat auf eine Anfrage des heimischen Landtagsabgeordneten Marco Voge geantwortet. So erklärt das Unternehmen das Chaos.

Die Bahn räumt Mängel bei der Fahrgastinformation im Hönnetal ein. Das geht aus einer Antwort des Unternehmens auf eine Anfrage des heimischen Landtagsabgeordneten Marco Voge (CDU) hervor, die der WP vorliegt.

Demnach sei die Bahn im Störungsfall von eigenen Ansprüchen „noch etwas entfernt“, hieß es. Sie nannte elektronische Defekte als Fehlerquelle. Das Unternehmen peilt an, dass die Displays der neuen Pesa-Züge Anschlüsse „in Echtzeit anzeigen“. Die Bahn arbeite mit den Herstellern der Systeme „an einem stabilen Betrieb“. Derzeit seien Techniker mit Pesa-Zügen im Testbetrieb unterwegs. Bis Juni soll die Fahrinformation stabil sein.

Stürmischer „Eberhard“

Zugleich räumte die Bahn ein, im vorigen Jahr sei es „zu zahlreichen Ausfällen“ gekommen. Gründe seien Folgen des Sturms „Friederike“, ein Oberbaumangel an der Strecke, Ausfälle von Fahrdienstleitern in den Stellwerken sowie im Herbst, nach Einführung der Pesa-Züge, technische Pannen gewesen.

In den ersten Monaten 2019 sei „noch keine wesentliche Verbesserung zu erkennen“. Fahrdienstleiter seien am 12. und 13. Januar ausgefallen. Auch das Sturmtief „Eberhard“ habe selbst an den Folgentagen für Störungen im Schienenverkehr gesorgt. Techniker von Pesa und Bahn seien im Sauerland unterwegs, das Störungsrisiko zu verringern.

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