Balver Fachhandel

Weihnachtsmarkt bleibt Hoffnungsträger

Der Vorstand des Balver Fachhandels.

Der Vorstand des Balver Fachhandels.

Foto: Marcus Bottin

Balve.   Der Balver Fachhandel geht mit bewährtem Team ins neue Jahr.

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Während der Jahreshauptversammlung wurde Rolf Biggemann als erster Vorsitzender wiedergewählt. „Nach 26 Jahren im Vorstand kann ich auch noch ein paar Jahre dranhängen“, kommentierte der alte und neue Vorsitzende schmunzelnd seine Wiederwahl. Auch die beiden Beisitzer Markus Müller und Rainer Tillmann erhielten erneut das klare Votum der Mitglieder.

Positive Bilanz

Der ebenfalls wieder gewählte Kassenführer Dirk Hugenpoth präsentierte eine positive Bilanz im vergangenen Jahr. Zusätzliche Einnahmen sind aber trotzdem gerne gesehen. Eine Möglichkeit, mehr Geld für die Vereinskasse der Werbegemeinschaft zu generieren, ist der Balver Weihnachtsmarkt. Weil der immer schöner und attraktiver wird, soll über die Standgebühren zusätzliches Geld erwirtschaftet werden.

Säumige Zahler soll es möglichst nicht mehr geben. Im vergangenen Jahr war ein langjähriger Marktbeschicker trotz fester Zusage nicht erschienen und hatte sich zudem geweigert, die vereinbarten Standgebühren zu entrichten. Das soll sich in Zukunft nicht wiederholen. Der Vorschlag, Standplätze auf dem Weihnachtsmarkt nur nach erfolgter Zahlung der Gebühren zu bestätigen, fand große Zustimmung.

Neuregelung muss warten

Für den diesjährigen Weihnachtsmarkt könne diese Neuregelung zwar noch nicht umgesetzt werden, aber zumindest bietet der Fachhandel erstmalig an, Standgebühren vorher bezahlen zu können. „Wir haben mit einem so attraktiven Markt nun die Möglichkeit, dass wir von den Leuten die Standgebühren schon vorab verlangen können“, sagt der stellvertretende Vorsitzende Daniel Pütz.

Der alte und neue Vorsitzende Rolf Biggemann fand nur lobende Worte für die jüngste Großveranstaltung im Advent: „Das war ein toller Weihnachtsmarkt. Damit sind wir sehr gut aufgestellt. Die Organisation hat hervorragend funktioniert. Kompliment an alle, die sich da reingehängt haben. Ich denke, das Konzept sollten wir so weiterführen.“

Zusätzliche Tage

Die Balver Fachhändler würden den Weihnachtsmarkt gerne ausweiten. Ob nur um den Freitagabend oder sogar schon um drei zusätzliche Tage, das muss noch geklärt werden. Allerdings wissen auch sie, dass es schwierig werden könnte, die Weihnachtsmarkt-Hütten über einen längeren Zeitraum zu betreiben.

In diesem Jahr möchte sich der Balver Fachhandel beim Happy Einkaufstag stärker einbringen und auch mehr am Stadtfest beteiligen. Das Stadtfest solle in diesem Jahr in verschiedene Areale aufgeteilt werden, teilte Daniel Pütz mit. Die Fachhändler werden zwar kein eigenes Areal betreiben, wollen aber Attraktionen zum Gelingen des Stadtfestes beisteuern. Der Vorschlag, sich als Fachhandel gemeinsam auf dem Stadtfest zu präsentieren, fand große Zustimmung.

Lustiger Standdienst

Allerdings tauchte auch bei diesem Punkt die Frage auf, ob man genügend Personal zur Besetzung eines Standes zusammen bekomme. Dazu Daniel Pütz: „Gute Aktionen zu finden, sollte nicht so schwierig sein. Aber wir müssen vor Ort sein und mithelfen.“ Der zweite Vorsitzende betonte, dass das Balver Stadtfest eine sehr gute Möglichkeit sei, sich als Fachhandel zu präsentieren -- und der Dienst am Stand sei ja normalerweise auch immer ganz lustig.

Ein Dauerproblem in der Hönnestadt bleiben Ladenlokale mit geschlossenen Türen und abgeklebten Schaufenstern. Zurzeit gebe es 14 Leerstände in Balve, teilte Rolf Biggemann der Versammlung mit. Allerdings hätten auch andere Städte in der Umgebung Probleme mit leer stehenden Geschäften – so zum Beispiel in Sundern, und selbst in Neheim habe er erste Leerstände entdeckt.

Wunsch nach Zauberer

„Wir müssen uns immer wieder in Erinnerung bringen und zeigen, dass es uns noch gibt“ so Rolf Biggemann. „Allerdings können wir die Geschäfte auch nicht hierher zaubern. Und gegen das Internet kann man auch nichts machen.“ Für diese Aussage erntete der Vorsitzende jedoch Widerspruch.

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